Test und Technik

Kawasaki KX 450 F 2016

Abgespeckt

02.09.2015 00:00 (Stalder/br)

Mehr Leistung, reduziertes Gewicht und verbesserte Ergonomie – ob die auf 2016 rundum erneuerte Kawasaki KX 450 F 2016 ihre Versprechen hält?


Leichter, stärker bei linearerLeistungsentfaltung, Luftgabelüberarbeitet: Mit der KawasakiKX 450 F kann man es trefflichfliegen lassen

Genug Power, trotzdem kein Kampf

Anpassungen an Zylinderkopf, Einlassventilen, Abgasanlage und Ventilsteuerzeiten haben dem neuesten 450er noch mehr Leistung eingehaucht. Ich bin also vorgewarnt und gebe mir einige Runden, bis ich aggressiver am Gasgriff drehe. Der befürchtete Kampf stellt sich nicht ein. Sicher, die KX 450 hat Power ohne Ende, die Leistung ist jedoch gut dosierbar und sehr effizient einsetzbar. Man merkt, dass die Ingenieure von Kawasaki auf fahrbare Leistung setzen. Es bringt ja nichts, mit durchdrehendem Hinterrad aus jeder Kurve zu driften, ausser der Fahrer hat überflüssige Power, die er loswerden will, aber das ist doch eher selten. Mit den zwei mitgelieferten DFI-Steckern (hard und soft) kann die Leistungsentfaltung der persönlichen Präferenz angepasst werden. Wünscht man sich noch mehr Einstellungsmöglichkeiten, gibt es neu den KX FI-Abstimmungskit als handliches Gerät mit LCD-Farbdisplay für CHF 1098.–.

Aus dem Kampf wurde also nichts, sorry. Viel mehr war ich überrascht, wie handlich die 450er mittlerweile geworden ist. Die Leistungsentfaltung ist linearer und sehr gut dosierbar. Ich hatte nicht einmal harte Unterarme, und das soll was heissen! Eigentlich könnte ich die 250er ja wieder verkaufen, ab September ist die neue 450er verfügbar, für 8100 Franken – mal überlegen …

Teil 1
Abgespeckt
Teil 2
Showa-Luftgabel überarbeitet

Teil 3
Genug Power, trotzdem kein Kampf

««zurück