Test und Technik

Suzuki GSX-S 1000 F

Komfortabel reisen

19.10.2015 00:00 (Stadler/br)

Die Suzuki GSX-S 1000 F will kein Sporttourer sein. Sie ist vielmehr ein Superbike für alle, die sich nicht zu Lenkerstummeln runterbücken wollen.


Keine GSX-R mit Superbike-Umbau, sondern die GSX-S 1000 F,von Anfang an konstruiert für Fahrer ab 40, die früherSuperbikes fuhren. (Für mehr Bilder klicken)

Leistung und Drehmoment

Werte am Hinterrad, nach DIN

■■ Suzuki GSX-S 1000 F

148 PS (109 kW) bei 11 400/min

105 Nm bei 9200/min

Daten gemessen auf:
Rollenprüfstand Dynojet 250
Exclusive Imports Maag, 8427 Rorbas

 

Mit 148 PS und 105 Nm am Hinterrad beglückt die Suzuki ihre Käufer über die Prospektangabe hinaus. Die Delle in der Drehmomentkurve bei 6000/min ist auch im Fahrbetrieb spürbar, der kräftige Anstieg der Kurve danach aber auch. Generell ahnen wir bei so einer wellenförmigen Drehmomentkurve, dass mit Abstimmungsarbeit auf dem Prüfstand noch einiges rauszuholen wäre – nicht in der Spitzenleistung, aber in Sachen Drehmomentverlauf. Ab 7000/min bis zum Einsetzen des Bregrenzers stehen permanent mehr als 100 PS am Hinterrad zur Verfügung – das ergibt auf Wunsch sehr zügige Fortbewegung auf Landstrasse und Autobahn, wobei bei dem breiten Spitzenleistungsplateau eher sekundär ist, welcher Gang grad eingelegt ist.

 

Teil 1
Komfortabel reisen
Teil 2
Superbike als Basis – das geht raketenartig

Teil 3
Ruppige Gasannahme: Sie ist geheilt!
Teil 4
Sporttourer mit klarer Betonung auf «Sport»
Teil 5
Meine Meinung
Teil 6
Leistung und Drehmoment
Teil 7
Technische Daten SUZUKI GSX-S 1000 F

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