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Sport

Ilmor an der Swiss-Moto

"Wir müssen noch viel arbeiten"


 

14.02.2007 00:00

Trotz eines sehr knappen Zeitrahmens nahmen sich die zwei Hauptverantwortlichen des englisch-schweizerischen Ilmor-Moto-GP-Teams die Zeit, vor versammelter Presse an der Swiss-Moto 2007 über die Fortschritte ihres 800ccm-Bikes X3 zu sprechen.


Mario Illien (links) und Eskil Suter vom Ilmor-Team.

Das Ilmorteam hat es derzeit nicht einfach: die Rundenzeiten der neuen X3 sind alles andere als berrauschend. Allerdings sei hier angemerkt, dass aller Anfang schwer ist, und am Moto-GP-Bike X3 von Ilmor ist so ziemlich alles neu und noch nicht ausgereift: Team, Motor, Fahrwerk etc...Guter Wein reift schliesslich auch nicht über Nacht...

Firmenchef Mario Illien gab an der Swiss-Moto allerdings zu, dass auch ihnen die Rundenzeiten noch Bauchschmerzen bereiten würden, und das sie alles andere als zufriden seien (Anmerkung: die X3 verlor auf die Moto-GP-Rennen bei den letzten Tests bis zu sieben Sekunden auf die Spitze.) Illien: "Wir müssen unbedingt den Zeitabstand zur Spitze verringern." Eskil Suter fügte hinzu: "Das Problem ist der Zeitrahmen, der ist sehr eng. Und wir müssen zugeben, dass wir es uns auch etwas leichter vorgestellt haben. Probleme bereiten uns momentan vor allem die Elektronik. Hier müssen wir noch Erfahrungen sammeln. Ich bin die X3 in Silverstone selbst gefahren. Sie fährt sich unheimlich gut, ist agil und handlich. Trotzdem verlieren wir noch zuviel Zeit - wir haben da also noch viel Arbeit vor uns."

Das Ziel von Ilmor ist es, dieses Jahr regelmässig unter den ersten Zehn klassiert zu werden. Ein Jahr später hofft das neue Team auf erste Podestplätze, später will man regelmässig in die Top 3 reinfahren. Was angesichts der extrem starken Konkurrenz sicher kein leichtes Unterfangen sein wird. Allein schon die Teams von Yamaha, Honda und Suzuki haben sich mit ihren neuen 800er-Maschinen enorm steigern können und fahren zum Teil genau gleich schnell auf den Moto-GP-Pisten wie zuvor mit den 1000ern.

Auf die Möglichkeit angesprochen, dass Tom Lüthi später einmal vielleicht auf einer Ilmor fahren könnte, meinte Mario Illien: "Das ist sicher ein schöner Traum, aber wir müssen an das Heute denken und nun eine gute Basis schaffen."

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