Test und Technik

Einzylinder liegend überm Getriebe

Husaberg FE 450, Jahrgang 2008


 

12.12.2007 00:00

Während man sich für den 08er Jahrgang mit Retuschen begnügte, wird der 09er Jahrgang von Husaberg, an der Motorradmesse Mailand bereits gezeigt, alles auf den Kopf stellen. Die neue Einbaulage des Motors bei der Husaberg FE 450 ist so nicht nie dagewesen. Von Rolf Lüthi.


Die neue Husaberg FE 450 fürs Jahr 2008. Deutlich erkennbar, wie tief ihr Getriebe im Verhältnis zum Zylinder liegt.

In etwa auf den Kopf gestellt ist die Einbaulage des neuen Einzylindermotors. Die skurrile Konfiguration soll die Kurbelwelle sehr nahe an den Fahrzeugschwerpunkt bringen und so ein schnelles Handling begünstigen.

Mehr Bodenfreiheit

Zudem erhöht sich so die Bodenfreiheit. Der um 70° nach vorne abgelegte Zylinder ermöglicht einen ultradirekten Fallstrom-Einlass. Die Benzineinspritzung mit einer 42er Drosselklappe liefert Keihin. Zylinder und Kopf erinnern an die neue KTM EXC-R. Neben der FE 450 wird es eine Version mit 565 cm3 geben.

Das Stahl-Chassis ähnelt dem einstigen Perimeter-Frame von Kawasaki, das Kunststoff-Rahmenheck ist selbsttragend, kommt also ohne Alu-Rahmenheck aus.


Aus der MotoGP-Welt wissen wir um die Bedeutung der Kurbelwellenlage in Relation zum Fahrzeugschwerpunkt. Wir sind ins Grübeln gekommen und werden berichten.

Zum Vergleich hier die zwei Husabergs:

1. Husaberg Jahrgang 2007

2. Husaberg Jahrgang 2008

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