Test und Technik

Fahrbericht Suzuki C 1800 R

Test des neuen Intrudes


 

28.03.2008 00:00

1986 entstand die Intruder von Suzuki. Ein V-Twin, damals noch mit 700 ccm. Über zwanzig Jahre später rollen wir mit der gewaltigen 1800er-Intruder durchs spanische Hinterland. Was vermag die neue Trude zu leisten?


So lieben wir das Cruisen: leichte Kurven, Sonne, kein Verkehr....und ein mächtiger V-2 unter dem Hintern: Suzuki C 1800 R Intruder.

Geschichte

1986 entstand der erste Intruder. Ein braver Chopper mit 700 ccm-V-Twin und einer Optik, die sich klar an US-Vorbilder anlehnte. Im Laufe der Jahre stellte Mutter Suzuki der „Ur-Trude“ (ihre Fans nannten sie bald liebevoll so) zahlreiche Spielgefährten zur Seite: Mittelklasse-Intruder mit 800, 750 und 600 ccm ccm-Motor, mächtige Flaggschiffe mit 1400 ccm, 1500 ccm-Motoren, aber auch 125, 250 und 400 ccm „Intruderlis“.

2005 kam die Aufspaltung der Intruderreihe in eine C-Serie (mit klassischer Optik) und eine M-Serie (das „M“ steht für Muscle-Bike). Im Jahr darauf stellte Suzuki die bislang mächtigste Intruder vor, die M 1800 R mit wassergekühltem, 125 PS-starkem V-Twin. Dieses Jahr nun gibt es bei Suzuki die C 1800 R zu kaufen. Sie ist 35 Kilogramm schwerer als die M-Version, und 12 PS schwächer.

Erste Annäherung

Sehr reichlich war das Mittagessen in Ronda, Spanien. Draussen herrschen fast 27 Grad, ich bin satt und fühle mich träge – was nicht die besten Bedingungen für einen Motorradritt sind.
Auf dem Parkplatz vor dem Hotel stehen fast dreissig Motorräder. Alles Suzukis neuester Generation: B-King ABS, 600 und 750 GSX-R, GSX 650 F, V-Stroms. Schnell sammelt sich Volk an: Schaulustige, Motorradfans, Müssiggänger. Verblüffenderweise haben fast alle nur Augen für die 1800er-Intruder.

Foto: die schöne Brücke von Ronda

OK, so wie sie dasteht – langer Radstand, chromglänzend und klassisch muskulös – ist sie klar ein Blickfang. Doch das Interesse an der Optik der Intruder geht weit darüber hinaus: ein alter Zausel aus Deutschland will mir unbedingt seine Chopperstory aus den frühen Siebziger Jahren erzählen und zwei attraktive spanische Damen werfen die verlockende Frage auf, ob man sie denn zu einer Ausfahrt mitnehmen würde. Heute nicht Ladies, heute will ich mit der Trude allein sein…

Aufgessesen

Man setzt sich angenehme 710 mm tief über die Strasse und streckt erst einmal die Beine weit von sich, die Füsse dürfen sich dabei auf breiten Trittbrettern ausruhen (im Unterschied dazu hat die M 1800 R bloss Fussrasten).

Der kräftig gepolsterte Fahrer-Sitz ist bequem und kommt gut verarbeitet daher. Klar, es dürfte kaum echtes Leder sein – doch das verwendete Kunstleder macht einen sehr wertigen Eindruck. Für den Sozius gibt es einen Haltegriff in Form einer Schlaufe.
Der Lenker ist extrem stark zum Fahrer hin gekröpft, was die Sitzposition noch lässiger macht – das Fahren in engen Passagen aber nicht leichter.

Zündschlüssel, Cockpit

Wo zum Geier steckt man bei der Trude den Zündschlüssel hinein? Am Lenker? Nein. Auf dem Tank? Nein. Ach Gottchen….die Intruder hat ihr Zündschloss unterm Sattel – ein alter Traditionszopf, der endlich einmal abgeschnitten gehört. Kurzer Check der Materialien und des Cockpits.

 Auf dem Tank das Infocenter, leider in schnödes Plastik eingekleidet: eine kleine Balken-Verbrauchsanzeige fürs Benzin und ein Geschwindigkeitsmesser. Etwas billig wirken die beiden „Mode“-Knöpfe für den Tripmaster/Uhrzeit etc. Die Spiegel hingen machen einen ausgezeichneten Eindruck, den später auch die Fahrt bestätigen wird: prima Sicht nach hinten, keinerlei Vibrationen.

Qualitätseindruck

Überhaupt: am Fahrzeug gibt es viel Plastik. Ich bin zwar eher ein Eisenfan – doch ich muss den Suzuki-Ingenieuren immerhin zugestehen, dass sie die Plastikabdeckungen sehr geschickt ins optische Gesamtbild eingefügt haben. Erst ein ausgiebiger Klopftest offenbart, wo Plastik und wo Metall dahintersteckt. Funkeln und Blitzen tut jedoch beides – so dass ich schon ganz geblendet die Sonnenbrille zücke.

Das hintere Rad fesselt meine Aufmerksamkeit: ein 240er-Schlappen – und das schon ab Serie. So ein mächtiger Reifen macht Eindruck, schafft viel Prestige. Für die engagierte Kurvenhatz ist er natürlich weniger geeignet…und auch beim Reifenwechsel darf man dafür etwas tiefer ins Portemonnaie greifen.

Kardan und verstecktes Federbein

Bleiben wir gleich beim Hinterrad. Der Kardanstrang fällt ins Auge. Keine Kette mehr schmieren zu müssen, da freut man sich doch. Auch die Felge macht einen sehr wertigen Eindruck…doch wo um Himmels Willen ist das Federbein? Schon will ich in den dunkeln Abgründen des Radkastens nach einem Federbein suchen, als mir ein Lichtlein aufgeht: vorgetäuschter Starrrahmen! Ganz klar hat man das an Harley Softail-Modellen abgeguckt. Ich schmeisse mich also auf den Boden und betrachte die Intruder von unten. Und dort, schamvoll versteckt, findet sich das ersehnte Federbein.

Das ist optisch ausserordentlich clever gelöst, hat aber den Nachteil, dass die Möglichkeit einer Federbeineinstellung etwas fummelig wird...die Federvorspannung liesse sich nämlich dort unten einstellen. Ausserdem sieht diese Feder-Konstruktion etwas schmutzanfällig aus. Auch das Rücklicht ist ein Hingucker: anstelle konventioneller Lämpchen versehen hier LED-Lampen ihren Dienst. Sie sind, so viel sei hier vorweggenommen, äusserst hell und selbst bei Tageslicht gut zu sehen. Meiner Meinung nach ist es aber leider derart hell, dass dabei die Sichtbarkeit des Bremslichts etwas darunter leidet.

Auspuffsound satt

Dann folgt: Max – drück aufs Knöpfchen! Wow! Auspuffsound satt! Nicht zu laut…aber doch kernig. So muss ein mächtiger V2 tönen. Suzuki verbaut in der 2-1-2-Auspuffanlage Klappen. Offiziell natürlich, um die Leistung zu steigern und das Ansprechverhalten des Motors noch besser abzustimmen. Inoffiziell würden wir eher auf Sound-Engineering tippen. Anyway: die Techniker haben ihren Job gut gemacht, die Zaungäste weichen respektvoll zurück, die mächtige Intruder setzt sich in Bewegung.

Es braucht schon etwas Übung, die vollgetankt fast 380 Kilogramm schwere Trude mit dem breiten Lenker durch das Verkehrsgewühl des von Touristen wimmelnden Rondas hindurchzubugsieren. Doch aufgrund des tiefen Schwerpunkts und des selbst in tiefen Drehzahlen sehr gutmütigen Motors gelingt das recht gut.

Überhaupt – der Motor!

Dass moderne Motoren erst mit zwei Drosselklappen die Leistung fein dosiert abgeben, ist ja schon fast Standart. Doch die 1800er-Intruder setzt noch einen drauf: Doppelzündung!

Der Vorteil: die zwei Flammfronten erreichen so viel schneller die Enden der weiten Brennräume. Nachteile gibt es aber auch: das Aufeinandertreffen der Flammfronten. Dass der Atlantik mit dem Pazifik sich nicht gut versteht, kennen wir von Kap Horn her – nicht viel anders wird es im Brennraum der Intruder vor sich gehen.

Foto: Kühlrippen am wassergekühlten Motor? Sieht halt besser aus...

112 mm: Weltrekord!

Suzuki verweist nicht ohne Stolz darauf, dass die 1800er-Intruder den Rekord beim Kolbendurchmesser im Auto/Motorradserienbau hält: 112 mm Bohrung weist jeweils jeder der zwei Kolben auf: gewaltig! Um Platzmässig überhaupt einen solchen breit bauenden V-2 einsetzen zu können, verzichtete Suzuki auf den traditionellen 90 Grad-Winkel zwischen den Zylindern, und zog stattdessen einen 54 Grad-Winkel vor.

Hubzapfenversatz

Technisch gesehen kann mit so einem Winkel niemals ein so ruhiger Motorlauf wie bei einem 90 Grad-Winkel erreicht werden. Das wussten natürlich auch die Suzuki-Ingenieure – und deshalb griffen sie ganz tief in die Hightech-Kiste: zuerst einmal verbauten sie eine Ausgleichswelle. Doch dies reichte noch nicht: die Hubzapfen für die Stahlpleuel wurden versetzt angebracht, erst dies brachte die nötige Ruhe ins „Motorengebälk“. Dass ein solcher Hubzapfenversetzung mit grossem technischen Aufwand verbunden ist, versteht sich von selbst.

Foto: C 1800 R in Hotelanlage in Marbella

Ein Dampfschiff

Der letzte Rest an Motorvibrationen wurden dadurch „gekillt“, dass die Lagerung des V2-Aggregats im Rahmen in 6 Silentblöcken erfolgt. Der grosse Aufwand hat sich gelohnt – man registriert kaum Vibrationen. Lediglich bei tiefen Drehzahlen ist ein leichtes „Pulsieren“ der mächtigen Kolben zu spüren – dies ist aber nicht störend. Ja, man darf sogar sagen, dass dies zum Intruder-Erlebnis entscheidend beiträgt – man bekommt so das Gefühl, eine Art archaischer, unglaublich mächtiger Motor werkle da unter einem. Es erinnert mich ein wenig an die gewaltigen Kolben, die ich vor Jahren auf einem Dampfschiff auf dem Vierwaldstättersee gesehen habe.

Kompressionsdruck

Die Kompression im Motorraum der Intruder liegt bei mit 10.5 : . Höhere Kompressionsdrücke (welche faktisch natürlich noch mehr Leistung fördern würden) würde die Lebensdauer eines solch mächtigen V2 drastisch beschneiden. Ausserdem würde die Sugi dann nur noch Super Plus konsumieren…und in Zeiten von bald 2 Franken pro Liter Sprit ist man froh um jeden Rappen, den man weniger an der Tanke zu bezahlen hat.

Foto: Cruiser-Phalanx

Semi-Trockensumpfschmierung

Auch bei der Schmierung liess man sich etwas einfallen. Da der Bauraum für eine echte Nasssumpfschmierung nicht ausreichte (die nötige Bodenfreiheit wäre wohl endgültig flöten gegangen), wurde auf Semi-Trockensumpfschmierung umgestellt.

Kupplung

Klar die Schwachstelle der Trude ist die Kupplung. Bei meinem Fahrexemplar trennte sie kalten Zustand ausserordentlich schlecht…und selbst nach einigen dutzend Kilometern Fahrt ging die Trennung nicht immer sanft vonstatten. Ich unternahm auch eine Fahrt mit der Schwester M 1800 R – dort trennte die Kupplung deutlich besser, doch waren zum Trennen der Kupplungsscheiben enorme Handkräfte vonnöten.

Foto: Trude auf grosser Fahrt

Bitte sauber Kuppeln

Das hohe Drehmoment (155 Nm) macht es zwingend notwendig, dass man sauber kuppelt, schaltet – und rasante Ampelstarts nur dann macht, wenn man dies auch wirklich kann. Die Fahrkollegen von der Händlerabteilung, die auch zu den Intruder-Tests eingeladen wurden, gingen mit den zur Verfügung stehenden Intruders äusserst unzimperlich um: sie liessen die Kupplung ständig schleifen und hatten so bald zwei Kupplungen auf dem Gewissen. Daher: behandelt die Trude anständig, Leute!

Kurvige Landstrasse

Zwischen Ronda und der Küste befindet sich eine tolle, kurvige Verbindungsstrasse – und genau die besetzen wir nun. Allerdings hat es schon etwas Verkehr: Lastwagen, Ausflügler…und alle zuckeln mit circa 60 km/h herum. Ich gebe der Intruder die Sporen: wie ein gewaltiges Schlachtross prescht sie voran, überholt, schwenkt wieder ein, überholt erneut. Absolut beeindruckend, zu welchen Fahr- und Beschleunigungswerten die Intruder fähig ist.

Foto: Fette Gabel, gut abgestimmt

Bremsen

Die nächste Kurve kommt bestimmt…und in Spanien oft schneller als man denkt. Hart greife ich in die Eisen. Vorne beissen zwei Dreikolbenzangen in die zwei 290 mm-Bremmsscheiben zu, hinten eine Zweikolbenzange auf eine 275 mm-Bremsscheibe. Reicht das? Und ob! Die Trude verzögert gut und sicher….jedenfalls solange die Sonne scheint und die Fahrbahn trocken ist. Für alle anderen Verhältnisse wäre ein ABS-System wünschenswert.

Immerhin stattet Suzuki die C 1800 R im Unterschied zu ihrer M-Schwester mit einem kombinierten Bremssysstem aus: wer kräftig das Bremspedal für die Scheibenbremse hinten durchtritt, betätigt damit gleich auch die mittleren Bremskolben der vorderen Scheibenbremsen. Dieses System macht insofern Sinn, dass eingefleischte Chopper/Cruiserfahrer wahre Meister der hinteren Bremse sind – aber oftmals vorne zu wenig reingreifen. Die volle Bremsleistung wird jedoch auch bei einem Cruiser nur erreicht, wenn gleichzeitig vorne und hinten gebremst wird.

Kurvenfahrten

Wie gesagt kommt die Trude extrem kurzhubig daher. Dies hat Auswirkungen auf die Fahrleistungen: der Intruder-V-2 dreht für einen grossen Cruisermotor blitzschnell nach oben. Zum Vergleich sei der ebenfalls wassergekühlte Cruiser Kawasaki VN 2000 angeführt. Sie erreicht ihre maximale Leistung von 100 PS bei 4800 /min. Die Intuder erreicht 113 PS erst bei 6000 /min – aus der guten, alten Trude ist also eine sehr flotte, schnell hochdrehende Trude geworden.

Das Drehmoment liegt dafür mit 155 Nm schon bei 3500 /min an – woraus geschlossen werden darf, dass die neue C 1800 R vor allem Schaltfaule sehr beglücken wird. Dritter oder vierter Gang auf Passtrassen….das reicht. Runterschalten? Das sollen andere machen, der Intruderfahrer reitet die Drehmomentwoge und schaltet nur, wenn es wirklich sein muss.

Foto: Intruder in der Kurve

Die Trittbretter schraddeln

Von Seiten des Fahrwerks, der Bremsen und des Motors ginge also noch einiges….doch niemand soll jetzt glauben, mit der Trude wie mit einem 250er-Zweittakter um die Ecken flitzen zu können. Das Gewicht setzt klare Grenzen. Und mehr noch natürlich die Schräglagenfreiheit. Als wir es etwas engagierter angehen lassen, kratzt die Intruder mit dem Trittbrett in jeder Kurve über den Teer. Die Trittbretter sind danach arg angefeilt. Es ist klar: auf die Dauer ist diese rassige Fahrweise nicht die richtige Fortbewegungsart für die grosse Intruder.

Autobahn

Kurzes Autobahnstück. 120 km/h…..150 km/h….170 km/h. Der Luftwiderstand reisst mir beinahe Arme und Beine ab. Windschutz? Praktisch null. Theoretisch könnte man natürlich eine Zubehörwindschutzscheibe montieren – doch das wäre eine optische Sünde. Kurzzeitig ist sogar ein Strassenstück dabei, das einen sehr schlechten, holprigen Fahrbahnbelag aufweist. Längsrillen mag der breite Hinterpneu gar nicht – insgesamt gesehen schlägt sich die Trude jedoch ausgezeichnet.

Da schaukelt sich nichts auf, da pendelt nichts….Dank sei der relativ straffen Fahrwerksabstimmung. Wir halten also fest: die Intruder hält mühelos jedes halbwegs noch legale Autobahntempo, und auch fahrwerksseitig liegt sie top auf der Bahn – aber eine Autobahnbrennerin ist sie konstruktionsbedingt nicht.

Fazit

Man könnte mit der neuen Trude für einen Cruiser sehr sportlich unterwegs sein – Fahrwerk, Bremsen und Motor begünstigen dies klar. Andererseits ist da die geringe Schräglagenfreiheit und das hohe Fahrzeuggewicht, die eine klare Sprache sprechen: nimm es gemütlich! Wir tendieren abschliessend zu Letzterem. Denn die Suzuki C 1800 R ist ganz klar ein Genussfahrzeug, mit dem sich dank grossem Tank, bequemer Sitzposition und drehmomentstarkem Motor auch grosse Distanzen (Stichwort: Cruiser-Touring) mühelos bewältigen lassen.


Der hohe Kaufpreis geht auf Grund der verbauten Hightech-Technik und der prima Fertigungsqualität in Ordnung. Gratis dazu gibt es ausserdem eine geile, klassische Optik und einen sehr hohen Prestigewert. Ausserdem: eine mächtige Harley hat doch heutzutage jeder. Ein echter Cruiser-Individualist kauft sich aber heute einen grossen Japancruiser. Daher wären wir nicht überrascht, wenn die Intruder-Linie im Jahre 2030 immer noch im Suzuki-Katalog aufzufinden wäre…..


Auf einen Blick

(Beste Note: 5 Punkte, schlechteste Note: 1 Punkt)

In der Stadt1 Punkte
Auf grosser Tour3 Punkte
Sportlich fahren2 Punkte
Zu zweit unterwegs3 Punkte
Emotionen4 Punkte

 


Technische Daten Suzuki C 1800 R Intruder / 2008

Motor

BauartWassergekühlter Viertakt-V2-Motor, Zylinderwinkel 54 Grad, eine Ausgleichswelle
VentilsteuerungDOHC, 4 Ventile pro Zylinder
Bohrung x Hub112 x 90.5 mm
Hubraum1783 ccm
Verdichtung10.5 : 1
GemischaufbereitungGemischaufbereitung Digitales Motormanagement, elektrische Einspritzung, Doppeldrosselklappensystem, Doppelzündung
Drosselklappen-Durchmesser52 mm
Ventildurchmesser: Einlass/Auslassk.A
SchmierungSemi-Trockensumpfschmierung
Auspuffanlage2-1-2-Auspuffanlage mit geregeltem 3-Wege-Katalysator und Klappensystem.
StarterElektrostarter

Leistungsdaten

Max. Leistung  113 PS (83 kW) bei 6000/min
Max. Drehmoment155 Nm bei 3500/min
V-max.-

Kraftübertragung

KupplungZahnradprimärtrieb. Seilzugbetätigte Kupplung
GängeGänge 5-Gang-Getriebe
EndantriebKardan

Fahrwerk

RahmenDoppelschleifenrahmen aus Stahlrohren
Federung vorneTeleskopgabel
Gabelinnenrohr-Durchmesser49 mm
Federung hintenZentralfederbein mit Federvorspannung (7 fach)
Federweg vorn/hinten130 mm / 118 mm

Räder

RädertypAlugussfelgen
Felgendimension vorn3.5 x 16
Felgendimension hinten8 x 16
Reifendimension vorn150/80-ZR16
Reifendimension hinten240/55-ZR16

Bremsen

Bremse vornDoppel-Scheibenbremsen (290 mm) mit Dreikolbenzangen
Bremse hintenEinzel-Scheibenbremse (275 mm) mit Zweikolbenzange mit kombiniertem System auf die mittleren Bremskolben der vorderen Bremszange
ABSnein

Abmessungen und Gewichte

Radstand1755 mm
Lenkkopfwinkel58 Grad
Nachlauf130 mm
Trockengewicht 354 kg
Sitzhöhe710 mm
Tankinhalt (davon Reserve)19 l

Farben

Rot 
Schwarz 
x
x
x

Preis, Lieferung per, Import

PreisPreis Fr. 20’925.- inkl. MwSt. und NK.
Erstmöglicher Lieferterminab sofort
Import überFrankonia AG, Hohlstr. 612, 8010 Zürich, Tel. 044 431 65 11

Sonstiges, Bemerungen

BemerkungZubehör erhältlich (siehe Links zu Suzuki Schweiz)

Konkurrenten

Harley-Davidson VRSC V-Rod, Night Rod Special
Honda VTX 1800
Kawasaki VN 2000, 1600
Triumph Rocket III Classic
Yamaha XV 1900 A Midnight Star

Ausstattung

Hauptständer an Bord?nein
Seitenkoffer serienmässig?nein, Zubehör
Topcase serienmässig?nein
Gepäckhackennein
Windschutzscheibe verstellbar?nein
Elektrische Leuchtweitenverstellung?nein
Xenonlichtnein
Staufächernein
Heizgriffe Zubehör
Beheizbare Sitzbanknein
Sitzbankhöhe verstellbarnein
Lenkerverstellungnein
Handhebel einstellbarja
Wegfahrsperreja
AlarmanlageZubehör
Soziusabdeckungnein
Bordsteckdosenein
Cockpitsiehe Text
Tempomatnein
Audiosystemnein

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