Ratgeber
Fahrbericht Honda Supersport-ABS
04.07.2008 00:00
Bisher behaupteten Rennstreckenorientierte Piloten immer, in der «Retorten-Situation Bremszone» vollmanuell auf kürzerer Strecke zu bremsen als mit ABS-Bremse. Das ist mit dem neuen System von Honda vorbei!Text: Markus Schmid Bilder: Buenos Dias
Wieso baut Honda neben den bereits existierenden zwei Systemen, also dem günstigen, aber nicht so fein regelnden Einsteiger-CBS-ABS, (in der CBF 600), und dem Dual CBS-ABS (z.B. in VFR800, Gold Wing) jetzt noch ein weiteres System, das sogenannte «elektronisch gesteuerte Kombi-ABS» speziell für Supersport-Maschinen?
Es gibt politische Gründe dafür (siehe dazu Editorial auf Seite 3), aber auch technische. Supersport-Motorräder müssen Top-Bremsanlagen aufweisen, die beste Verzögerungswerte ermöglichen. Gleichzeitig tendieren sie aber bei Vollbremsungen wegen ihres kurzen Radstandes und des relativ zum Radstand hohen Schwerpunkts zu heftigen Nickbewegungen der Front bei gleichzeitig abhebendem Hinterrad, im Extremfall bis zum Überschlag nach vorne.
Ein für Supersportler taugliches ABS muss dies verhindern, ausserdem so fein regeln, dass es einmal aktiviert in grenzwertigen Fahrzuständen keine zusätzliche, die Stabilität reduzierende Unruhe ins Fahrwerk einbringt. Und dann sollte es noch möglichst nichts wiegen und nichts kosten.
Bei den letzten beiden Kriterien ist Honda noch nicht am gewünschten Punkt angelangt. Das System, das der Presse auf dem LUK Driving Center bei Baden-Baden (D) vor zwei Wochen vorgestellt wurde, eingebaut in drei CBR 600 RR, ist noch im Prototypenstadium, macht die Basismaschine laut inoffiziellen Quellen knapp 8 kg schwerer und würde im Moment noch über 3000 Franken kosten.
Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 13/2008; das Heft kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang





































