Test und Technik
Bonneville-Sondermodelle etc
25.07.2008 00:00
Anlässlich der weltweiten Triumph-Händlerkonferenz in Birmingham, England, stellte der britische Motorradhersteller seinen neuen Modelljahrgang 2009 erstmals der Öffentlichkeit vor. Mit dabei sind Bonneville-Sondermodelle, eine verbesserte Daytona 675 und eine brandneue Street Triple R.
Offizielle Pressemitteilung von Triumph Schweiz:
Triumph Daytona 675, Modellbaujahr 2009
Sportfreunde freuen sich über die Aufwertung des einzigen Dreizylinders unter den Supersportlern, die Daytona 675. Ausgeklügelte Modifikationen bescheren ihr drei Zusatz-PS, ein noch hochwertigeres Fahrwerk kommt hinzu. Gleichzeitig wurde die neue Triumph Daytona 675 um drei Kilogramm erleichtert.
Bei der Weiterentwicklung der Daytona 2009 profitiert die Triumph Entwicklungsabteilung von den Erfahrungen, die das Werk beim Einsatz in der 2008er Supersport-Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Die neue Generation des 675-Kubik-Dreizylinders zeigt ein um 450 Umdrehungen höheres Drehzahllimit, ein hydraulischer Steuerkettenspanner und die längere Übersetzung des ersten Gangs sind Errungenschaften aus dem Rennsport für die Straße.
Das neue Auspuffsystem spart zwei Kilo gegenüber dem bisherigen Modell ein, die neu kalibrierte Kraftstoffeinspritzung und der überarbeitete Zylinderkopf mit neuen Ventilen und einem modifizierten Brennraum bringen das Aggregat auf 127 PS Nennleistung und lassen es bis zur Redline bei 13'950 U/min drehen.
Ein neuer Magnesium-Ventildeckel spart zusätzliches Gewicht, zur Freude aller Rennstreckenfans wird Triumph einen plug and play-Schaltautomaten in das Original-Zubehörprogramm aufnehmen.
Wie bei einem solch ambitionierten Motorrad nicht anders zu erwarten, ist die Daytona 675 mit hochwertigen Federelementen und besten Bremsen versehen. Die komplett einstellbare 41er Upside-Down-Gabel und das hintere Zentralfederbein sind nun in High und Low-Speed-Dämpfung einstellbar, mit denen sich selbst die feinsten Fahrwerkseinstellungen realisieren lassen.
Neue radial montierte Nissin Monoblock-Zangen liefern ein noch mächtigeres Bremsvermögen bei gleichzeitig bestmöglichem Feedback, neue Räder senken dieungefederten Massen spürbar und verhelfen der Daytona zu noch mehr Agilität.
Die modernen Pirelli SuperCorsa SP-Pneus stellen ein herausragendes Grip- wie Feedback-Level dar.
Doch nicht allein die fahraktive Seite wurde optimiert die 2009er Daytona 675 wurde optisch überarbeitet mit einem neuen Cockpit, überarbeitetem Frontscheinwerfer und modifizierter Scheibe.
Sie kommt in zwei Farben, Jet Black und Tornado Red, und erfreut sich einer kompletten Palette Triumph-Originalzubehör. Beispielsweise macht der Triumph Racekit die Daytona 675 auf allen Ebenen wettbewerbsfähig, vom Seriensportlevel bis zur Weltmeisterschaft.
Triumph Street Triple R, Modellbaujahr 2009
Während die Street Triple mittlerweile als der beste Mittelklasse-Streetfighter angesehen wird, legt die R-Version noch eine Extraportion Würze oben drauf. Die Street Triple R ist wahrlich nichts für zurückhaltende Naturen
Dem erfolgreichen Allrounder Street Triple wird 2009 eine hochwertige R-Version zur Seite gestellt. Insbesondere das Fahrwerk der Street Triple R zeigt sich deutlich aufgewertet.
Die neue Street Triple R verfügt über echte Rennstrecken-Technologie: Eine komplett einstellbare 41 mm Upside-Down-Gabel und ein hochwertiges, voll einstellbares Zentralfederbein mit Ausgleichsbehälter liefern beste Straßenlage und ein tolles Handling, die radial montierten Vierkolben-Festsattelzangen nehmen die beiden 308 mm Bremsscheiben in die Mangel und sichern der Street Triple R ein außergewöhnliches Stopp-Potenzial.
Herzstück der Street Triple R ist der hoch gelobte Dreizylinder mit Einspritzung und 675 ccm Hubraum der Street Triple, der 106 PS Maximalleistung bei 11'700 U/min liefert.
Das voll einstellbare Sport-Fahrwerk und die kräftigen Vierkolben-Radialzangen stammen von der vielfach ausgezeichneten Daytona 675 ab. Die neue Street Triple R ist angetreten, um den traditionellen Supersport-Motorrädern mit ihrem famosen Handling und Atem beraubendem Bremsvermögen die Stirn zu bieten und gleichzeitig mit dem Komfort und der Optik eines Streetfighters zu überzeugen.
Das sportliche Feeling wird von einem konischen Magura-Aluminium-Lenker und einer 5 Millimeter höheren Sitzbank komplettiert, die den Street Triple R-Fahrer perfekt integriert entweder für den Angriff auf kurvigen Nebenstrecken oder für den lässigen Weg durch den City-Dschungel.
Heraus gekommen ist ein Motorrad, das sich exakt auf alle Umfeld-Bedingungen und individuellen Fahrerbedürfnissen anpassen lässt, ohne seiner berühmten großen Schwester, der Triumph Speed Triple, zu nahe zu treten.
Dem neuen Look der Street Triple R angemessen sind zwei neue exklusive Farboptionen: Matt Graphite mit orange Graphics und Matt Blazing Orange mit grauen Graphics (ab Januar 2009 erhältlich). Beide Farboptionen bekommen den letzten Schliff durch die Schwarz eloxierte Gabel und eine zweifarbige Sitzbank in Schwarz und Graphit.
Triumph Bonneville und Bonneville SE, Modellbaujahr 2009
Für Klassikliebhaber findet sich nun eine höherwertig ausgestattete Bonneville SE im Programm, doch auch das Bonnie-Basismodell wurde umfangreich in Optik wie Technikmodifiziert. Unumstrittenes Highlight der Klassikerbaureihe wird jedoch das Sondermodell zu Ehren des Fünfzigsten Bonneville-Geburtstags sein. Allerdings kommt die Jubiläumsauflage des Kultmotorrades in einer nur auf 650 Exemplare limitierten Serie in Anspielung auf den originalen Hubraum der ersten Bonnie.
Bonneville 2009:
Die Bonneville erfreut sich eines deutlichen Updates fürs kommende Jahr und bekommt eine neue Version, die Bonneville SE, zur Seite gestellt. Beide Modelle kommen im authentischen Siebziger Jahre-Styling und weisen zahlreiche Fahrwerksmodifikationen auf, die in erster Linie der Fahrbarkeit zu Gute kommen.
Bonneville SE:
Besonders die neuen 17-Zoll-Gussräder sorgen für ein leichtfüßiges Fahrverhalten, zudem fallen kürzere Radabdeckungen vorn wie hinten und formschöne Megaphon-Schalldämpfer auf, die die sportliche Thruxton beisteuert. Die neue Sitzbank trägt stolz das nun in Weiß geprägte Triumph-Logo zur Schau.
Bonneville SE:
Der neue Lenker liegt näher zum Fahrer hin, außerdem wurde die Sitzhöhe für eine noch entspanntere Haltung um 25 Millimeter abgesenkt, zudem erleichtert dies das Manövrieren und ermöglicht einen besseren Bodenkontakt im Stand.
Das kleinere und leichtere Vorderrad macht die neue Bonneville agiler und manövrierfähiger für mehr Fahrspaß. Mehr Praxistauglichkeit verspricht der optionale Heck-Gepäckträger, der zur ohnehin langen Liste originalen Triumph-Zubehörs hinzukommt. Die Farboptionen klassisches Schwarz und Weiß bringen die klaren Linien ideal zur Geltung.
Bonneville:
Die hochwertiger ausgestattete Bonneville SE zeigt zusätzlich einen Drehzahlmesser, verchromte Tankembleme und gebürstete Leichtmetall-Motordeckel. Die SE ist im zeitlosen Jet Black oder dem klassischen Zweifarbthema Pacific Blue mit Fusion White zu haben.
Wer eine Sechziger Jahre-Bonneville sucht, wird beim T100-Speichenrad-Modell fündig. Die zurückhaltende Modellpflege 2009 umfasst neue Lenkeraufnahmen überarbeitete Fußrasten, eine schwarze Instrumentenkonsole und ein weißes Triumph-Logo auf dem Sitz.
Gabelfaltenbälge, zuvor als Zubehör erhältlich, gehören nun zur Serienausstattung. Eine auf 650 Exemplare limitierte Jubiläumsausgabe der 50th Anniversary Bonneville, basierend auf der T100, wird es ebenfalls geben. Diese verfügt über eine hochwertigere Ausstattung und eine markante Farbgebung in Orange und Blau, die auf das 1959er Original zurückgeht.
Selbstverständlich gibt es für die gesamte Bonneville-Familie ein umfangreiches Angebot an Triumph-Originalzubehör. Dieses umfasst unter anderem ein Windschild mit Schnellverschlusssystem sowie ein gemeinsam mit Arrow Special Parts entwickeltes Hochleistungs-Auspuffsystem.
Triumph Thunderbird 1600, Modellbaujahr 2010
Ganz neu und völlig unerwartet weitet die englische Marke ihre Cruiserpalette um das neue Modell Thunderbird aus. Dieser ab Mitte 2009 erwartete Top-Cruiser wird von einem komplett neuen Motor, einem klassischen Paralleltwin mit 1600 cm3 Hubraum, angetrieben, als Sekundärantrieb kommt ein Zahnriemen zum Einsatz. Ein paar mehr Details zu der neuen Triumph gibt es hier.
Triumph Scrambler, Modellbaujahr 2009
Die Scrambler tritt 2009 im hemdsärmeligen Militarylook an Triumphs beliebtes Retromodell, die Scrambler, kommt 2009 in einem knallharten neuen Look, der mit seiner Matt Khaki Green-Farbgebung an die Militärmaschinen der Fünfziger und Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts erinnert.
Die mit den typischen Designmerkmalen der 1960er Triumph Offroad-Modelle versehene Scrambler, bekannt beispielsweise durch Steve McQueen im Film The Great Escape (Link dazu), gibt es dazu in der zweiten neuen Farbe für 2009, in Jet Black.
Technisch bleibt die Scrambler unverändert und erfreut sich weiterhin der satten 58-PS-Power des luftgekühlten 865-Kubik-Paralleltwins mit 270 Grad Hubzapfenversatz. Vor allem der durchzugsstarke Charakter zusammen mit der charakteristischen Auspuffnote sind seine Vorzüge.
Selbstverständlich gibt es für die 2009er Scrambler ein komplettes Triumph-Originalzubehörprogramm. Neben einer Vielzahl praktischer Produkte zur Verbesserung der Alltagstauglichkeit offeriert Triumph eine Zwei-in-Eins-Arrow-Auspuffanlage sowie eine Menge Optikoptionen, mit denen die Scrambler zu einem individuellen Modell umgebaut werden kann.
Triumph Speedmaster und America, Modellbaujahr 2009
Triumphs puristische Speedmaster kommt im Modelljahr 2009 in einer neuen Zweifarbkombination aus Phantom Black und New England White. Die Speedmaster bleibt wie ihr lässiger gestyltes Schwestermodell America technisch unverändert, beide profitieren im neuen Modelljahr indes von farblich dem Fahrzeug angepassten Seitendeckeln.
Triumph Speedmaster:
Die Zweifarb-Versionen verfügen zudem über goldene Zierlinien, von Hand aufgebracht und mit den Initialen des Künstlers versehen, die perfekt die klassische Linie dieser authentischen luftgekühlten Paralleltwin-Cruiser betonen.
Triumph America:
Triumph Bonneville T100, Modellbaujahr 2009
Basierend auf einer Standard-Bonneville T100 stellt die Triumph Bonneville T100 50th Anniversary mit einer einzigartigen Farbgebung und zahlreichen exklusiven Extras eine Hommage an die Namensgeberin von 1959 dar.
Jede Bonneville T100 50th Anniversary kommt in einer speziellen Zweifarblackierung in Meriden Blue/Exotic Orange, abgerundet durch von Hand aufgebrachte Zierlinien. Sie wiederholt damit das Aufsehen erregende Tangerine Dream-Design des Originals von 1959.
Vom Bonneville-Jubiläumsmodell werden nur 650 Exemplare produziert, entsprechend dem Hubraum der originalen Bonneville, und mit einer nummerierten Plakette auf dem Lenkerhalter markiert. Zusätzlich bekommt jedes Motorrad ein Echtheitszertifikat, unterschrieben von John Bloor, Besitzer von Triumph Motorcycles Ltd.
Darüber hinaus ist die Bonneville 50th Anniversary mit einer Sitzbank mit weißem Kederband und goldenem Triumph-Logo, speziellen Bonneville 50th Anniversary-Logos auf den Seitenverkleidungen und verchromten Ventildeckeln versehen.
Die Bonneville-Legende wurde geboren, als Triumph sein neues sportliches Modell zu Ehren des Motorrad-Geschwindigkeitsweltrekordes auf dem Bonneville-Salzsee danach benannte.
Mit Vorstellung eines Prototypen auf der Earls Court Show in London 1958 wurde die Bonneville zu einem modernen Klassiker. Die originale Bonneville galt alsbald als schnellstes Motorrad weit und breit und wurde zum Synonym für die Rebellion und das Unabhängigkeitsbestreben der damaligen Jugend, sie wurde berühmt als das Motorrad von Hollywood-Legenden.
Ungeachtet des gleichen Namens wie die Vorläuferin und des zeitlosen Looks zeigt die aktuelle Bonneville ein modernes Fahrwerk und einen 865 ccm großen Reihenzweizylinder mit Kraftstoffeinspritzung. Die Bonneville des 21. Jahrhunderts hat nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt, wie die namhafte Liste ihrer Verehrer mit den Filmstars George Clooney, Nicolas Cage und Ewan McGregor eindrucksvoll beweist.
























































