Menschen und Politik

Ist MZ gerettet?

Überraschende Wende bei MZ


 

26.03.2009 00:00

Überraschendes aus Zschopau in Deutschland: der Motorradhersteller MZ scheint nun doch gerettet zu sein, zwei ehemalige Rennfahrer haben das Werk aufgekauft.


So schnell wendet sich zuweilen die Geschichte. Noch vor einem Monat titelten wir "MZ am Ende?" und rapportierten, dass MZ die Produktion eingestellt habe. Dies, nachdem der Mutterkonzern von MZ, der malaysische Konzern Hong Leong Industries, sich geweigert hatte, neues Geld in den Betrieb einzuschiessen, da MZ defizitär arbeitete.

Erste Rate schon angezahlt

Doch nun scheint auf einmal neuer Wind in die Sache MZ gekommen zu sein. Wie diverse deutsche Medien, unter anderem der MDR und die Welt online berichten, hat das Motorradwerk Zschopau (MZ) neue Besitzer. Übernommen hat das Werk der ehemalige GP-Rennfahrer Ralf Waldmann und sein Kollege Martin Wimmer. Laut Wimmer sei die erste Rate für die Übernahme schon bezahlt, laut einigen Medien handle es sich um die Summe von stolzen 5 Millionen Euros. Komplett sei die Finanzierung allerdings noch nicht geregelt, Waldmann/Wimmer hoffen da auf die Banken und den Staat.

Nur noch Endfertigung in Deutschland

Anders als früher soll in Zukunft nur noch die Endfertigung der Maschinen in Zschopau erfolgen, der Rest der Fertigung wird ins Ausland verlegt. Damit folgt MZ einem Trend, dem auch schon andere Motorradhersteller (bsp Triumph oder viele japanische Motorradhersteller) gefolgt sind.

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