Test und Technik
SWA-Supertest
12.08.2009 00:00
Supersport Kawasaki hat eine neue ZX-6R gebaut, um die Dominanz der Triumph Daytona 675 in der Disziplin «Aus der Kiste auf die Piste» zu brechen. Yamaha, Suzuki und Honda versuchen, an den Duellanten dran zu bleiben. Text: Daniel Riesen Bilder: Montero, Romero, Serra
Wie sich die Zeiten doch ändern: Als Triumph 2006 zum ersten Mal ihre Daytona 675 zum SWA-Supertest dem internationalen Verbund führender Motorradzeitschriften brachte, war die Skepsis gross. Kaum einer der Journalisten erfahrene Gasgeber, die meisten aber keine Rennfahrer hätte auf einen Sieg der Briten gegen die bis anhin unantastbare japanische Phalanx gewettet. Nun, vier Jahre später, fragte sich männiglich, ob die inzwischen zur Seriensiegerin gewordene Daytona überhaupt ernsthaft herausgefordert würde.
Allzu gut standen die Sterne für Japan ja nicht. Denn per 2009 hat Triumph eine Schippe nachgelegt, die 675 feingeschliffen. Im Zentrum der Verbesserungen: noch hochwertigere Federelemente, drei PS mehr und drei Kilo weniger. Mehr musste nicht sein, fast schien es, als ob man in Hinckley etwas in Verlegenheit gewesen war, so etwa nach der Devise «hmmm, was genau wollen wir eigentlich überhaupt noch verbessern ?»
Richtig neu nur die Kawasaki
In Japan selbst galt folgende Wetterlage: Im Vorjahr waren die Yamaha R6 und die Suzuki GSX-R 600 ein Stück von der Spitze weg die R6 wegen ihrer kompromisslosen Ausrichtung auf Rennsiege, die GSX-R wegen ihrer Kompromisse zugunsten von Strasse und Alltag und konnten an sich nicht aufgeholt haben, da sie 2009 unverändert antraten. Die Suzuki war in einem Punkt dann doch anders, doch davon später.
Bei Honda war der Feinschliff an der CBR600RR im überschaubaren Rahmen geblieben. Deren wichtigste Neuerung, das Sport-ABS, stand in Almeria nicht am Start. Honda Europa wollte und will den Supertest nicht so beschicken, wie es für den weltweit inzwischen grössten Vergleichstest von Sportbikes wohl klug wäre, und die von unseren französischen Kollegen organisierte Honda war halt ABS-frei.
So wie die Sterne standen, musste Nippon also auf den kleinsten der vier Hersteller hoffen, auf die tapfere Truppe von Kawasaki. Die schoben nicht nur eine von Grund auf erneuerte ZX-6R an den Start, die «Grünen» waren auch mit einer Profitruppe, vom Testfahrer bis zum Mechaniker, nach Andalusien gereist. Auch bei Kawasaki quillt das Geld nicht aus vollen Taschen, doch weiss man dort offenbar die Prioritäten gezielt zu setzen.
Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 12/2009; das Heft kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang

| Endrang | Motorrad |
| 1 | Triumph Daytona 675 |
| 2 | Kawasaki ZX-6R Ninja |
| 3 | Yamaha YZF-R6 |
| 4 | Suzuki GSX-R 600 |
| 5 | Honda CBR 600 RR |










































