Sport

Supermoto-SM Finale in Frauenfeld TG

Glorreicher Abschluss


 

06.10.2009 00:00

Mit dem erneuten Titelgewinn beendete Philippe Dupasquier seine Saison, während Konkurrent Simon Baumann seiner Supermoto-Karriere mit zwei klaren Siegen einen glorreichen Schlusspunkt setzte. Text: Tobias Kloetzli - Bild: Pixelplus


Simon Baumann, hier vor Dupasquier und Schweiwiller war in Frauenfelde eine Klasse für sich: Er verabschiedete sich mit zwei klaren Siegen aus der SM.

Meister Philippe Dupasquier (KTM) hatte gute Vorarbeit geleistet: Seinen 22-Punkte-Rückstand vom Saisonbeginn hatte er in einen 14-Punkte-Vorsprung umgewandelt. Beim Saisonfinale in Frauenfeld hatte nur noch Simon Baumann (Suzuki) eine Chance, dem Romand den Titel streitig zu machen. Der Ostschweizer wollte aber alles in seiner Macht stehende unternehmen, um das Blatt noch zu wenden. Er legte im Zeittraining ein Tempo vor, bei dem keiner mithalten konnte und sicherte sich überlegen die Pole Position. Baumann: «Ich will hier zwei Siege einfahren, das ist alles, was ich noch machen kann und meine letzte Chance.» Dem zweitplatzierten Cyrill Scheiwiller (Yamaha) knöpfte Baumann mit seine Bestzeit mehr als eine Sekunde ab, auf den dritten Kevin Reinhard (Honda) machte er gar1,5 Sekunden gut. Während sich Markus Volz (KTM) den letzten Platz in der ersten Startreihe ergatterte, wurde Favorit Dupasquier mit mehr als 1,7 Sekunden Rückstand in die zweite Startreihe verbannt. Doch Dupasquier liess sich nicht beunruhigen: «Ich habe alles probiert, konnte hier aber nicht schneller fahren. Jetzt muss ich einfach gut starten und dann schauen wir, was passiert. Zwei vierte Plätze würden mir zum Titel reichen.» Dennoch will der Meister nicht taktieren, sondern spricht sogar vom Gewinnen.

Duell der Blitzstarter
Am Sonntag beim Start zu Lauf 1 übernimmt Baumann sofort die Führung, doch Dupasquier startet schlicht sensationell und hängt sich gleich ans Hinterrad seines Herausforderers. Während Scheiwiller und Volz den beiden folgen, wird Reinhard in der ersten Kurvenkombination eingeklemmt, muss nach einem Rammstoss über die Wiese ausweichen und fällt auf Platz 11 zurück. Volz kann das Tempo an der Spitze nicht ganz mitgehen, doch Scheiwiller bleibt vier Runden am Führungsduo. Dann stürzt der Yamaha-Pilot ...

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