Sport
Die Schweizer schreiben Geschichte
15.04.2010 00:00
In der Moto2-Klasse schreiben Thomas Lüthi mit dem ersten Rundenrekord und Eskil Suter als erster Leader in der Konstrukteurswertung Geschichte. Aber auch Moto2-Pilot Dominique Aegerter und 125er Pilot Randy Krummenacher überzeugten.
Was für ein Saisonstart! Die Moto2-Klasse brachte neuen Elan in den GP-Sport. 41 Fahrer am Start, 16 Chassis-Konstrukteure, 600er Einheitsmotoren von Honda auf Einheitsreifen. 13 Fahrer qualifizierten sich innerhalb einer Sekunde, darunter vier Piloten auf einer Suter MMX von Konstrukteur Eskil Suter! Die beiden Schweizer Moto2-Piloten lagen im Qualifying weiter hinten. Dabei hatte Dominique Aegerter (Suter) im ersten Freitraining mit Platz 4 aufhorchen lassen. Der 19jährige Schweizer konnte diese Platzierung in den folgenden Trainings aber nicht halten, verlor auf Leader Toni Elias (Moriwaki) zuletzt 1,3 Sekunden und fiel auf Platz 20 zurück. Aegerter: «Leider konnte ich mich nicht wunschgemäss steigern, doch ich bin hier, um zu lernen.»
Lüthi kämpfte im ersten Training mit Motorproblemen, der Viertakter verspritzte Öl, der Emmentaler verlor viel Zeit an der Box, denn eine Ersatzmaschine gibts in der neuen Klasse nicht. Die Lösung des Problems geschaltete sich aber schwierig, denn die Mechaniker können am plombierten Honda-Motor fast nichts machen. Lüthi schloss in den folgenden Trainings nicht mehr zu den Spitzenpiloten auf und qualifizierte sich für Startplatz 16 in der vierten Reihe. Lüthi: «Das erste freie Training ist für mich fast ganz ausgefallen, diesem Trainingsrückstand bin ich ständig hinterhergehinkt. Der Abstand zur Spitze ist mit 1,1 sec. zwar nicht gross, aber der Startplatz ist viel zu weit hinten.» Lüthis Verbesserung im Warm-Up liess jedoch aufhorchen, er beendete dieses auf dem zweiten Platz. Lüthi: «Jetzt brauch ich in der ersten Kurve Ellbögen!
Die hat Aegerter definitiv, er stellte sich in der Startaufstellung in Reihe 5 direkt hinter Lüthi auf: «Das wird sicher lustig! Ich hoffe, Tom gibt Gas, so dass ich gleich anschliessen kann.»
Lüthi: Sensationelle Aufholjagd
Der Plan schien zunächst aufzugehen, denn beide Schweizer starteten gut. Lüthi reihte sich auf Position 10 ein, fiel aber noch in der ersten Runde auf Position 20 zurück, während Aegerter auf Position 11 vorfuhr. Lüthi: «Beim Start konnte ich gleich Plätze gutmachen, doch als De Angelis stürzte, musste ich seiner Maschine ausweichen.»
Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 2/2010 das ab 21. Januar 2010 am Kiosk erhältlich ist. MOTO SPORT SCHWEIZ kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang
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