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Road Racing

GP von Tschechien in Brünn, Weder Los- noch Rennglück


 

17.08.2010 00:00

Während weder Randy Krummenacher (125) noch Dominique Aegerter (Moto2) ihre guten Startplätze nutzen konnten, kam Tom Lüthi mit dem ihm zugelosten Einheitsmotor nicht auf Touren.


Dominique Aegerter (77) reiht sich beim Start sensationell hinter Leader Elias (24) und Teamkollege Tomizawa (48) ein. Bild: Reinhold Trescher
Die neue Moto2-Klasse hat dem GP-Sport gut getan. Mit Dunlop-Einheitsreifen und Honda-Einheitsmotoren haben die knapp 40 wilden Rennfahrer am Start trotz unterschiedlicher Chassis-Hersteller ähnliche Voraussetzungen. Moto2 sorgt für Spannung wie keine andere Klasse.

Auch für uns Schweizer brachte der Wechsel viel Erfreuliches: 14 Piloten treten auf den Maschinen des Zürcher Konstrukteurs Eskil Suter an, mit Thomas Lüthi (Moriwaki) und Dominique Aegerter (Suter) kämpfen auch gleich zwei hoffnungsvolle Schweizer Piloten in der attraktiven Kategorie um WM-Punkte. Speziell Lüthi bereitete uns in letzter Zeit viel Freude. Er balgte sich regelmässig um den Sieg, fuhr drei Podestplätze in Folge ein und verbesserte sich so in der WM auf die zweite Position. Nach dem Hoch folgte aber umgehend die Misere: Nach Startplatz 21 und einem Sturz fern der Punkteränge auf dem Sachsenring (D) ging es am vergangenen Wochende in Brünn (CZ) ähnlich weiter: Lüthi kam im Training nur auf Platz 13 und musste aus der vierten Startreihe ins Rennen steigen. Was ist los mit unserem Spitzenpilot?


Unterschiedliche Einheitsmotoren
Die Honda-Einheitsmotoren werden jeweils nach drei Rennen von der Dorna eingezogen und bei Osamu Goto in ­Vevey VD revidiert. Welcher Fahrer nachher welchen der überholten 600er-­Vierzylinder-Viertaktmotoren erhält, entscheidet das Los.

Lüthi hatte seine drei Podestplätze mit demselben Motor herausgefahren, mit dem ihm für den Sachsenring zugeteilten neuen Einheitsmotor kommt der Moriwaki-Pilot offensichtlich nicht mehr auf Touren! Dass nicht alle Motoren absolut identische Leistung bringen würden, befürchteten wir schon vor der Saison. Will bei der Dorna eine Unterlegenheit des Motors beanstandet werden, müssen der Beschwerde 20000 Euro beigelegt werden, welche in die Taschen der Organisation fliessen, falls sich die Leistung des Motors bei der Überprüfung doch innerhalb des Toleranzbereichs befindet.

Das Interwetten-Team nennt das Leistungsmanko also nicht beim Wort, versucht stattdessen intensiv, aus den Änderungsmöglichkeiten an der Elektronik und der Optimierung aller anderen Faktoren die Durststrecke bis zum nächsten Motorenwechsel zu überbrücken.


Harzige Abstimmungsarbeit
So überraschte es nicht, dass nach dem Debakel auf dem Sachsenring auch die Trainings in Tschechien nicht wunschgemäss verliefen. «Ich muss komplett am Limit fahren, das ist risikoreich!», erklärte der Emmentaler anschliessend.


Den ausführlichen Bericht lest ihr in SCHWEIZ 17/2010, das ab 19. August 2010 am Kiosk erhältlich ist. MOTO SPORT SCHWEIZ kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang…

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