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GP von Tschechien in Brünn, Schweizer im Vorwärtsgang


 

31.08.2010 00:00

Die Schweizer GP-Piloten starteten beim GP in Indianapolis von weit hinten. Doch alle machten im Rennen tüchtig vorwärts. Auch, weil sie im Gegensatz zur Konkurrenz im Sattel blieben.


Tom Lüthi kehrt mittelprächtig zufrieden aus den USA zurück: Probleme im Training, immerhin Platz 7 im Rennen.
Wenn Rennteams Pressemitteilungen verteilen, packt die Journalisten meist das grosse Gähnen. Im Geschnörkel von Schönsprech- und Marketing-Blabla muss man echte Information mit der Lupe suchen. Vor diesem Hintergrund las sich die Mitteilung von Tom Lüthis Crew nach Abschluss des Qualifyings reichlich erschreckend respektive wenig ermutigend fürs Rennen. Ihr Titel: «Ratlosigkeit in Lüthis Box». Lüthi verlor zwar weniger als eine Sekunde auf die Pole, doch im dichten Moto2-Feld reichte es nur für Position 16 auf dem Startplatz.

Wie in den Rennen zuvor klagt der Berner über zu wenig Hinterrad-Grip. Das ist nun allerdings wieder Diplomatensprache statt Klartext: Ihr Honda-Einheitsmotor liegt leistungsmässig im unteren Bereich der Streuung, Moriwaki-Pilot Lüthi kommt damit schlecht aus dem Eck und kann sich auf langen Geraden kaum im Windschatten der Gegner halten. Schlechte Voraussetzungen also für Topplätze. Die gute Nachricht: Das Interwetten-Team kann das Triebwerk nun zurückgeben.

Doch zuvor gab es den GP auf der Strecke von Indianapolis zu bestehen. Lüthis Start liess sich sehen: Er schoss gleich nach vorn auf Platz 6. Der aus Position 21 gestartete Dominique Aegerter (Suter) – auch er hatte weniger als eine Sekunde auf die Poleposition verloren – hatte ebenfalls heftigen Vorwärtsdrang und kam als Zehnter aus der ersten Kurve. Doch dann wurde das Rennen wegen Stürzen abgebrochen und neu gestartet...


Im Rennen am Sonntag kam Lüthi Den ausführlichen Bericht lest ihr in SCHWEIZ 18/2010, das ab 2. September 2010 am Kiosk erhältlich ist. MOTO SPORT SCHWEIZ kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang…

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