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ROAD RACING

Moto2-Vorsaisontest Jerez (E)

23.03.2012 12:49 (br)

Lüthi: Konstanter Spitzenreiter Beim letzten Vorsaison-Test in Spanien erhielten die Moto2-Teams von der Dorna die plombierten Einheitsmotoren. Gleichzeitig waren die drei Tage in Jerez auch die ersten Tests mit offizieller Zeitmessung. Schluss also mit den Spekulationen!


Tom Lüthi

Thomas Lüthi bestätigte seine Topform, war an den ersten beiden Testtagen einsamer Spitzenreiter und musste sich am letzten Tag nur von Simone Corti (Kalex) um mickrige 4 Tausendstelsekunden auf Platz 2 verdrängen lassen. Lüthi freut sich: «Ich waren nicht nur schnell, sondern auch sehr konstant! Wir haben viel gearbeitet. Ich bin noch nie so gut vorbereitet in eine Saison gestartet, das stimmt mich sehr zuversichtlich!» Diese Zuversicht nimmt der Ex-Weltmeister auch aus der erarbeiteten Abstimmung, die ihm nun sowohl mit vollem Tank, als auch nach einer kompletten Renndistanz schnelle Rundenzeiten ermöglicht.

Dominique Aegerter (Suter) hatte nach einem Sturz bei den vorangegangenen Test bekanntlich das Vertrauen lange nicht mehr gefunden. Als es in Jerez zunächst auch nicht optimal lief, versuchte der Besitzer des CIP-Teams, Rennfahrerausbildner Alain Bronec, mit Aegerter im Anschauungsunterricht am Pistenrand den Knopf zu öffnen. Mit Erfolg: Aegerter verbesserte sich im Abschlusstraining klar von der 25. auf die 15. Position und verlor nur noch eine Sekunde auf die Spitze.

Für Randy Krummenacher hatte die Vorsaison gut begonnen, allerdings zerstörte er in Jerez seine Kalex bereits am ersten Tag. Nach langwieriger Reparatur rückte der Zürcher Oberländer am zweiten Testtag bis auf Rang 13 vor, beendete direkt nach einem Boxenstopp das Testprogramm aber mit einem weiteren Abflug bei 180 km/h vorzeitig. Für den dritten Testtag konnte die Kalex nicht mehr rechtzeitig optimal aufgebaut werden, so dass Krummi zuletzt bis auf Position 21 abrutschte. Krummenacher: «Wir sind gut vorbereitet, schade nur, dass mir wegen der Stürze die Zeit fehlte, eine entsprechende Top-Rundenzeit auf den Asphalt zu knallen.»

Rookie Marco Colandrea (FTR) verbesserte sich täglich um eine Sekunde und schloss mit Rang 30 immerhin bis auf 2,4 Sekunden zur Spitze auf. Damit hätte er die 107-Prozent-Hürde, die zu einem Start im Rennen nötig ist, bereits ein erstes Mal gemeistert.

Testzeiten

 

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