Test und Technik

KTM SUPER DUKE 1290 GT

Die Unermüdliche

22.03.2016 14:46 (hs/ff)

«Ready to Race» ist das Credo der Mattighofer – aber was bringt das bei der Entwicklung eines Reisetourers? Wie sollen sich Racing Engineering und stunden- oder gar tagelanges Kilometerfressen miteinander vereinbaren lassen? Ein Spagat, bei dem die Hose reisst, könnte man jedenfalls meinen.


Die Sitzbank der GT ist Balsamfür jedes Hinterteil,selbst nach stundenlangerKurvenhatz top zu sitzen! (Für mehr Bilder klicken)

DER MOTOR

zieht sauber ab 3000/min in den ersten beiden Gängen, ab dem dritten braucht es aber ein wenig mehr Drehzahl, wenn man einfach das Gas aufreissen und druckvoll durchbeschleunigen will. Dafür gibt es kein Ermüden bis in den Drehzahlbegrenzer bei etwas über 10000 Touren. Hier ist den Mattighofern ein Motor mit einem unglaublich breiten Drehzahlband gelungen, ohne dass Spritzigkeit obenraus fehlt – mein Kompliment! Noch etwas äusserst Gelungenes muss ich hier erwähnen, wenn ich schon in Lobesstimmung bin: Der Schaltautomat ist im Getriebe verbaut und arbeitet drehzahl- und lastabhängig. 3500/min und nur 10% Gasgriffstellung hindern nicht am ruckfreien und kupplungslosen Hochschalten, ganz sanft werden Zündung und Einspritzung wieder freigegeben. Zudem ist der Sensor so sturzgeschützt, und jegliche Umbauten an der Fussrastenanlage samt Schaltgestänge lassen ihn total kalt.

 

Teil 1
Die Unermüdliche
Teil 2
DIE ERSTEN METER

Teil 3
DER MOTOR
Teil 4
DAS WP-FAHRWERK
Teil 5
DIE ELEKTRONIK
Teil 6
ENDE GUT, (FAST) ALLES GUT
Teil 7
HORST SAIGER SUPER DUKE 1290 GT MEINE MEINUNG
Teil 8
TECHNISCHE DATEN SUPER DUKE 1290 GT

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