Test und Technik

DUCATI 959 PANIGALE

Diva oder Kuschelrockerin

17.06.2016 14:38 (dr/ff)

Die neue kleine Panigale hat mehr Dampf als ihre Vorgängerin, aber weniger als die grosse Schwester. Das könnte der richtige Mix sein für Schweizer Strassen.


Nur Insider erkennen, dass dies eine 959 und keine 1299 ist. (Für mehr Bilder klicken)

-

-

Die Ducati 959 Panigale passt in keine Hubraumkategorie, deshalb kann sie offizielle Rennen nicht gewinnen, dafür gibt’s die 1299 Panigale. Doch das ist auch nicht ihr Auftrag. Schon mit der Präsentation (MSS 1-2/2016) auf der winkligen Rennstrecke von Valencia trug Ducati diesem Umstand Rechnung. Doch jetzt fahren wir zwischen Mümliswil SO und Langenbruck BL. Im Vergleich zu Valencia ist das hier wie Helikopter fliegen im Kinderzimmer. Aber eben ein guter Ort, um herauszufinden, wie sich die neue supersportliche Ducati auf einer typisch helvetischen Hausstrecke schlägt. Man darf hoffen, denn bei der Präsentation hatte Marketing Product Manager Paul Ventura die «ideale Mischung zwischen Leistung und Fahrbarkeit» versprochen, die 959 sei «aufregend und doch gut kontrollierbar » zu lenken. Ein Sportler zwar, aber doch auch im Alltag fahrbar. Klingt ein bisschen nach Softie, nach Kuschelrocker, aber man sollte nicht vergessen: Die Italiener haben in den 954 cm3-Twin feurige 158 PS eingefüllt. Schon damit hat es die «Einsteiger »-Panigale verdient, nicht schlechter auszusehen als die 1299 Panigale. Was gelungen ist, abgesehen vom Serien-Doppel- Schalldämpfer, der optisch dermassen stresst, dass so gut wie jeder umrüstet, so auch der Ducati-Importeur im Fall unseres Testbikes.

 

Teil 1
Diva oder Kuschelrockerin
Teil 2
Fürs Ohr des Piloten

Teil 3
Kultiviert sportlich durch die Schweiz
Teil 4
Chassis und Bremsen Fehlerverzeihend
Teil 5
Daniel Riesen - Ducati Panigale 959 - Meine Meinung

««zurück