Auf Achse

KnastBros Travel - Weltreise

14. Woche: Duschanbe und Usbekistan (Teil 1)

03.09.2016 11:57 (bb/bb)

Während Berni und Kevin dieser Tage bereits im Iran weilen, lassen sie uns an ihren Erlebnissen und der grossen Gastfreundlichkeit der Menschen in Usbekistan teilhaben. 

Nach einer Nacht in der Pamir Lodge sind wir weiter dem Pamir Higheway entlang bis nach Duschanbe gefahren und erreichen Duschanbe, die Hauptstadt von Tadschikistan. Hier besichtigen wir einige Sehenswürdigkeiten. Aber nach zwei Tagen haben wir alles gesehen und fahren weiter Richtung usbekische Grenze.

 

Kurz vor der Grenze verspüren wir Hunger und legen einen Stopp ein. Im Restaurant spricht uns ein Mann in unserem Alter an und lädt uns spontan zum Übernachten ein. So müssen wir das Zelt nicht aufstellen und folgen dem Mann zu seiner Wohnung, wo wir nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch Nachtessen und Morgenessen serviert bekommen. Das Erleben von so viel Gastfreundschaft tut uns gut!

 

Am nächsten Tag geht es weiter Richtung Grenze. Wir haben einige Horror-Storys gehört über den Grenzübertritt. Ein Fahrradfahrer hat uns erzählt, das ganze Gepäck werde komplett kontrolliert, Natel und Laptop müssten abgegeben werden, damit alle Fotos auf diesen Geräten inspiziert werden könnten. Diese Erfahrung können wir aber nicht teilen:.Wir müssen nur schnell unsere Taschen öffnen, damit die Zöllner alles in Augenschein nehmen können. Das geht ziemlich speditiv. Kevin muss aber doch seine Kamera zeigen, und der Zöller beginnt, die Fotos durchzuklicken. Weil es aber über 1000 Fotos sind, wird es dem Zöllner nach wenigen Minuten zu blöd, und er gibt die Kamera zurück. So haben wir die Grenze bereits nach etwa 30 Minuten passiert.

 

Jetzt fahren wir 100 km weiter nach Taschkent, der Hauptstadt von Usbekistan. Taschkent besteht hauptsächlich aus neueren Gebäuden, weil es in den 7190er-Jahren ein grosses Erdbeben gab und danach die ganze Stadt neu aufgebaut werden musste. Wir verbringen drei Nächte im Topchan Hostel, das erst vor einem halben Jahr eröffnet hat und sehr modern eingerichtet ist. Da die Temperaturen tagsüber zwischen 37 und 45 Grad betragen, ist nicht viel mit Sightseeing. Wir unternehmen lieber einen Ausflug zum Charvaksee, der etwa 1,5 Stunden von Taschkent entfernt iliegt. Dort können wir wandern und geniessen ein Bad im kalten See. Wir mieten uns eine „Topchan“ und verbringen die Nacht direkt am See unter freiem Himmel.

Über Berni und Kevin

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