Nach Evel Knievel ist nun ein weiterer berühmter amerikanischer Stuntman gestorben: Bud Ekins. Zwar ruft die blosse Nennung seines Namens bei den meisten Motorrafahrern keine Erinnerungen wach, doch wenn man „Great Escape“ sagt, klingelt es schon bei vielen.
Ausschnitt aus dem Film "Gesprengte Ketten" mit Steve McQueen. Den grandiosen Stuntflug über den Stacheldraht aber machte Bud Ekins.
Bud Ekins war es nämlich, der im Film „Gesprengte Ketten“ von 1963 mit einer deutschen Wehrmachtsmaschine (in der Realität eine umgebaute Triumph) über den Stacheldrahtzaun im Allgäu sprang. Viele halten das noch heute für den grössten Kino-Motorradstunt überhaupt…wobei fälschlicherweise immer angenommen wird, Motorradfan und Hauptdarsteller Steve McQueen sei die Verfolgungsszene selbst gefahren. Ist er – aber eben mit Ausnahme des kurzen, extrem gefährlichen Stacheldrahtjumps. Da wurde es selbst dem Bike-erfahrenen McQueen dann doch etwas mulmig und er übergab die Triumph an Kumpel Bud.
Bud Ekins machte auch im Anschluss noch Stunts für den Hollywoodstar McQueen – etwa für eine der berühmtesten Autoverfolgungsjagden der Kinogeschichte überhaupt: „Bullit“. Ihr erinnert euch, wie Steve McQueen bei der Verfolgungsjagd seinen Ford Mustang in einer Kurve fast gegen ein Motorrad setzt und Letzeres spektakulär zu Fall kommt? Tja…nun ratet einmal, wer auf dem Motorrad sass…?
Komplette Sprungszene:
Grandiose Autoverfolgungsverfolgungsjagd aus Bullit. Ekins spielte mehrere der Autostunts selbst.....ausserdem den Mototorradstunt gegen Ende des Films. Achtet auf den stürzenden Motorradfahrer: