Schafmist wird eingesammelt (ergibt Brennmaterial) und mit der alten Dnepr nach Hause gekarrt. Mehr auf Moto Sport Schweiz:Aktuelle Artikel aus "Auf Achse":
Russland–Baikalsee–Sibirien: herrlich klingende Namen, die in mir seit vielen Jahren Sehnsucht wecken. Was früher Einzelreisenden mit eigenem Fahrzeug kategorisch verboten war, ist nun, mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, in den Bereich des Möglichen gerückt! Frau und Kinder sind einverstanden, dass ich auf eine grosse Reise gehe. Ich nehme die Vorbereitungsarbeiten auf – eineinhalb Jahre Vorfreude. Ein Jahr Russischkurs, Vorträge besuchen, Einladungsschreiben für das Geschäftsvisum organisieren, Motorrad auswählen und vorbereiten, Kartenmaterial, Zelt, Ausrüstung, Ersatzteile, Fotoapparat und noch vieles mehr besorgen. Ende Juni 08 geht es los. Sibirien ist noch unvorstellbar weit weg. Über Deutschland nach Tschechien reise ich weiter nach Polen. Von Warschau aus geht es durch Weissrussland nach Moskau. Eine riesige, schnurgerade Autobahn führt zur russischen Hauptstadt. Da ziehe ich die parallelen Haupt- und Nebenstrassen vor, um mit der Ural gemütlich mit 80 km/h zu reisen. Natürlich falle ich auf, als westlicher Reisender mit russischem Motorrad. Auf den ersten russischen Zoll bin ich gespannt. Umringt von neugierigen Zöllnern gebe ich mit meinem schlechten Russisch, Dictionnaire, Händen und Füssen Auskunft. Zuerst muss ich eine Haftpflichtversicherung abschliessen. 50 Euro für drei Monate, gültig für Russland, die Mongolei und die Ukraine. Eine Zöllnerin will mein Gepäck sehen. Nach einem Blick in mein bis zum Rand gefülltes Boot winkt sie ab. Dafür geben meine zwei Ersatzreifen zu diskutieren. Obwohl allen einleuchtet, dass ich für «Wladiwostok retour» diese Pneus brauche, wird auf einer Verzollung der Neuteile beharrt. Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 10/2009; das Heft kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang…
Reise-Info ZUMIKON–Wladiwostok (RU)–ZUMIKON | Zeit | Etwa 3 Monate | | Motorrad | Ural Ranger mit Eigenbau-Lastenbeiboot | | Distanz | 30 000 km | | Strecke | Schweiz – Österreich – Deutschland – Tschechien – Polen – Weissrussland – Russland (Moskau-Kasan-Perm-Jekaterinenburg-Omsk-Barnaul) – Mongolei (Hovd-Darvi-Altay-Bayanhadar-Ulan-Bator-Darchan) – Russland (Ulan Ude-Tschita-Skoworodino-Swobodny-Chabarowsk-Wladiwostok) Russland (Wladiwostok – Chabarwosk – Blagowescht-schenk – Skoworodino – Tschita – Ulan Ude – Irkutsk-Kansk – Krasnojarsk – Nowosbirsk – Omsk – Tjumen – Tschejabinsk – Ufa – Samara – Saratow – Wolgograd – Elbrus – Tuapse) – Ukkraine – Moldawien – Rumänien – Serbien – Kroatien – Slowenien – Italien – Schweiz
| | Reisezeit | 23. Juni bis 10. September 2008 | Visa Weissrussland: | Geschäftsvisum mit Einladungsschreiben, 1 Monat gültig
| | Russland | Geschäftsvisum mit Einladungsschreiben, 3 Monate gültig, 3 Einreisen möglich
| | Mongolei | Touristenvisum, 3 Wochen gültig. Die Visa sind in der Schweiz erhältlich. Ein Carnet de Passage ist nicht nötig, das Fahrzeug wird am Zoll in den Pass eingetragen. Je nach Zoll gilt das für 2 Wochen bis 3 Monate
| | Sprache | In den Hotels meist Verständigung in Englisch möglich. Sonst praktisch nur Russisch in Sprache und Schrift. Wegweiser, Speisekarten in kyrillischer Schrift | | Verpflegung | Überall sehr gute russische Küche, auch an den Strassenkaffees, währschaftes Essen ohne Schnickschnack, Suppen, Fleisch, Brot usw. können problemlos gegessen werden, keine Fastfood-Imbisse, immer wieder kleine Läden mit Einkaufsmöglichkeiten für das Nötige
| | Unterkünfte | In den grossen Städten hat es zum Teil sehr teure Hotels, nur wenige Einrichtungen für Touristen. Töff in sicheren Hinterhöfen unterbringen. Unterkünfte bei grossen LKW-Parkplätzen sind nicht empfehlenswert, wildes Zelten jedoch problemlos möglich
| | Währungen | Russland hat Rubel, ist zurzeit stabil, kein Schwarzmarkt vorhanden, viele Bankomaten im Land, Geld ist mit EC-Karte problemlos erhältlich, in Hotels Kreditkarten problemlos, keine Nachfrage nach West-Devisen, aber Euro kann problemlos gewechselt werden
| | Sehenswürdigkeiten | Viele Monumente und Denkmäler von diversen Kriegen, in den Städten im Hotel Stadtplan verlangen, Taxifahrer nach lohnenswerten Objekten fragen, viele landschaftliche Sehenswürdigkeiten (Baikalsee, Insel Olchon, Kaukasus, Ural, Flüsse, Brücken, Altai-Gebirge, Schwarzes Meer, Krim) | | Auskünfte/Visum | Unterstützung für Visum und Einladungsschreiben bietet GUS Reisen, Stephan Zurfluh, Wettingen, www.gusreise.ch | | Preise | Grundnahrungsmittel sind billig, Benzin kostet zwischen Fr. 1.– bis Fr. 1.40 (Sibirien). Hotels in den grossen Städten ab Fr. 100.–/Nacht, auf dem Land ab Fr. 10.–/Nacht. Oft muss verhandelt werden. Achtung: Preise werden in Russland in der Regel zum Voraus abgemacht und bezahlt (Benzin, Restaurant)
| | Karten | Marco Polo Autokarte: Russland, Weissrussland, Ukraine 1:2 000000 und 1:10 000000. Hildebrand Urlaubkarte GUS, Baltische Staaten 1:3 500 000. Gizi Map Mongolei, sehr ungenau, 1:2 000 000 Alle Karten im Travel Book Shop Zürich erhältlich |
Wörterbuch
| Pons Basiswörterbuch Russisch, sehr Praxis bezogen www.pons.de |
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