Pacific Coast Highway: Zerklüftete Steilküste, oben die wilde, ursprüngliche Gebirgskette, unten der schäumende Pazifik, zwischen deinen Knien ein bollernder V2 und vor dir der Highway, der sich um die Felsen windet. Immer in Richtung Süden, Santa Barbara, Malibu. Nur: Es giesst wie aus Kübeln...!Text: Markus Schmid Bilder: Herwig Peuker, Schmid
Im Moment gäbe ich die breite Lenkerverkleidung mit Windschutzscheibe «meiner» Harley E-Glide um keinen Preis her. Sie hält das Gröbste ab von dem Nass, das wie aus Kübeln aus dem tief wolkenverhangenen Märzhimmel herunterprasselt. Regenkombi-Zeit. Während ich die trotzdem grandiose Landschaft ringsum aufnehme, trällert mir irgendeine Hirnwindung im Kopf unaufhörlich diese Verszeile des alten Songs von Albert Hammond vor: Seems it neeever rains in Southern California, lallala lallala lalla … Wie geht der Text weiter? Behauptet der Hammond da, dass es hier nie regnen soll? Blödmann!
Von dem Moment an, als unsere Gruppe am Morgen das Hotel in San Francisco verliess, hats nicht aufgehört zu pissen. Wir haben unsere Plastikhäute gleich an der Rezeption montiert. Dann gings in Kolonnenfahrt aus dem Stadtzentrum raus auf den US-Highway 101 nach Süden. Jetzt kurven wir auf dem State Highway 17 durch die Wälder der Santa Cruz Mountains an die Küste. Es ist wie bei uns: Wenns Regnet, regnets in den Bergen eben noch mehr.
In Santa Cruz treffen wir auf die berühmten California State Route 1, CA-1, den Highway 1 oder eben Pacific Coast Highway. Er beginnt etwa 250 km nördlich von San Francisco in Legett, führt dann über das Städtchen Mendocino mit seiner bekannten Künstlerkolonie und über die Golden Gate Bridge nach «San Fran» hinein. Der Einser sticht pfeifengerade südlich durch den Golden Gate Park, wird zur 19th Street und dann zum Cabrillo Highway.
Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 11/2009; das Heft kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang…