«Alte englische Töff faszinierten mich schon immer, aber eigentlich wollte ich gar keinen mit seitengesteuertem Motor»: So beginnt Ruedi Kellers Erzählung von seiner Liebesbeziehung zu einer Ariel von 1933. Text: Fränzi Göggel, Rolf Lüthi Bilder: Lüthi, Göggel, Archiv Egli
Eines Abends, die Freunde alter Motorräder des Stamms Züri Oberland referierten am Stammtisch im Stammlokal «Speck» in Fehraltorf, liess einer Fotos einer Ariel von 1933 kreisen. Niemand zeigte Interesse, keiner wollte einen Engländer kaufen. Dabei hatte die Schöne ja nur 45 Jahre in einer Scheune in Bossikon gestanden und war jetzt zu haben.
Ruedi betrachtete die Fotos genauer – und so nahmen die Dinge ihren Lauf, und Ruedi (59) kam zu seiner Ariel. «Es war nicht der Töff, den ich unbedingt haben musste. Aber heute bin ich glücklich, dass ich die Ariel habe. Sie ist mein Alltagsklassiker, damit fahr ich weiss der Kuckuck wohin.»
Sein anfänglich nur halbherziges Interesse erklärt ein Blick auf seine zwei anderen Veteranenmotorräder. Zwei Norton International, eine 600er von 1935, eine 500er von 1949, beide mit dem legendären Königswellenmotor. Dagegen ist die Ariel mit dem simplen Seitenventilermotor ein Mauerblümchen.
Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 12/2009; das Heft kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang…