Links Ralf Waldmann, rechts Martin Wimmer. In der Mitte Frau Haeger. Aktuelle Artikel aus Test & Technik:
Seit bald 20 Jahren steht die einst so erfolgreiche MZ-Firma (vor 1956 hiess die Firma DKW) immer mit einem Bein am Abgrund: auf innovative, gute Produkte folgten Flops, die Eigentümerverhältnisse wechstelten mehrmals, Arbeitsstellen wurde gestrichen. Sowas mag der Kunde nicht - die Verkaufszahlen brachen ein. Anfang März titelten wir hier online: "MZ am Ende?" (Link zu dieser Story). Zwei private Investoren MZ wäre tatsächlich auch Pleite gewesen - hätten die beiden ehemaligen deutschen GP-Fahrer Martin Wimmer und Ralf Waldmann MZ nicht mit privatem Geld aufgekauft (Link zu dieser Story). Wir vermuteten in der Folge, dass sich MZ nun in der Anfangsphase auf das Segment der kleinen Motorräder (125er) beschränken würde. Das ist so geschehen. Doch nun geht MZ anscheinend einen Schritt weiter: in ihrer Pressemitteilung informieren sie, dass MZ bald erste Hybrid-Roller herstellen wird. Das ist völliges Neuland für MZ. Doch es könnte ein cleverer Schachzug sein: Elektromotorräder und Elektroroller sind massiv auf dem Vormarsch - in den letzten 2 Jahren hat kein motorrisiertes Zweirad so hohe Zuwachsraten gehabt wie die E-Roller. Klar, die Umsätze sind noch auf einem tiefen Niveau - doch in dem Markt (vor allem Berufs- und Nahverkehr) steckt klar Potential. 
Chance Hybrid-Antrieb Vor allem gibt es unseres Wissens derzeit keinen richtigen Hybrid-Roller auf dem Schweizer Markt. Bei einem solchen würde der Benzinmotor entweder den E-Motor bei der Arbeit unterstützen - oder gar nur noch den Akku aufladen. Der Vorteil dieser Technik: die Reichweite vergrössert sich massiv. (Noch) wenig Konkurrenz vorhanden MZ mag in der Akku- und Elektromotorentechnik ein Neuling sein - dafür aber sind sie was Fahrwerk und Chassis angeht, alte Hasen. Konkurrenz ist nur teilweise vorhanden (Vectrix ist pleite, Yamaha und Honda bringen ihre Hybrid-Roller erst 2010 auf den Markt). Die Bedingungen stehen also nicht schlecht, dass sich Elektro- oder Hybridrolleridee zu einem guten Geschäft entwickeln könnte. 
Nachfolgend die offizielle Pressemitteilung von MZ: MZ emmely – schonend zur Umwelt, ungebremstes Fahrvergnügen Mit dem neuen Elektroroller MZ emmely EL1 (Vmax 25 km/h) von MZ lassen sich ausgezeichnete Leistungen erzielen - emmissionsfrei fahren - und das bei äußerst niedrigem Batterieverbrauch. Zuerst nur Elektro- danach mit Hybridantrieb Der Roller wird primär rein elektrisch betrieben. Später, bei Modellen mit höherer Endgeschwindigkeit (Modelle EL2 / Vmax 45 km/h und EL3 / Vmax 80 km/h) kommt ein Hybridantrieb zum Einsatz. Dessen Motor wird von der intelligenten elektronischen Fahrzeugsteuerung gemanagt und lädt im Bedarfsfall auch die an Bord befindlichen Lithium-Ionen Batterien. Auch größere Entfernungen lassen sich auf diese Weise problemlos bewältigen. 
Ideal für Alltag Durch das neuartige elektrische Antriebskonzept (es wurde vom Entwicklungspartner von MZ, der Clean Mobile AG aus München entwickelt) fährt sich der Elektroroller leistungsstärker als herkömmliche benzingetriebene Roller und stellt zugleich eine äußerst umweltfreundliche Alternative dar. Zunehmendes Lärm- und Umweltbewusstsein in europäischen Innenstädten machen den emmely EL1 zur idealen mobilen Alltagslösung. Die Vorteile: • Keine, bzw. geringe Emissionen • Geringer elektrischer Verbrauch • Geräuschlos • Große Reichweiten, perfekt für den Stadtverkehr • Geschwindigkeit Vmax. 25 km/h (emmely EL1) Verkaufsbeginn Frühjahr 2010 • Geschwindigkeit Vmax. 45 km/h (emmely EL2) Verkaufsbeginn Frühjahr 2010 • Geschwindigkeit Vmax. 80 km/h (emmely EL3) Verkaufsbeginn geplant 2011 • Exzellente Beschleunigung • Geringe Betriebskosten Mithilfe des modularen Fahrzeugkonzepts kann der Roller ganz einfach an neue Technologien angepasst werden und wird somit zum unverzichtbaren Begleiter im Straßenverkehr. Leichtgewichtige Materialien und praktisches Design vervollständigen das innovative Fahrzeugkonzept. Links: 
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