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Courage, Mut, haben Pioniere eigentlich immer. Müssen sie, beim Betreten von Neuland. So auch Laurent Schwob. Er betreibt am Genfersee den ersten Motorrad-Taxidienst der Schweiz, und irgendwie kann man sich nicht so recht vorstellen, wie das funktionieren soll. Wie es funktioniert, demonstriert Schwob an einem Auftrag. Die telefonische Reservation für 14.15 Uhr hat er schon Tage zuvor erhalten. Um 14.05 Uhr rollen wir vom Vorplatz seines Hauses in Trélex (bei Nyon). Punkt 14.15 Uhr parkiert der 45-Jährige das Taxi-Motorrad, eine BMW K 1200 LT, und lässt sie per Hydraulik auf den Zentralständer hochfahren. Der Kunde, nennen wir ihn Monsieur Pittet, wartet schon. Kurze Begrüssung, Schwob verstaut das leichte Gepäck im Topcase, übergibt den Helm (mit Gegensprechanlage), hilft beim Anziehen der Airbag-Schutzweste. M. Pittet klettert auf den komfortablen Soziussitz, der «Taxifahrer» betätigt erneut die Ständer-Hydraulik, zwanzig Sekunden später gleitet die Luxus-BMW davon. Für seine Geschäftsidee hat sich Schwob an ausländischen Vorbildern orientiert (siehe Kasten). Töff-Taxis gibts beispielsweise in Asien, in London, an der Côte d’Azur, einen richtigen Boom aber erlebten sie in Paris. Naheliegend, dass er sich bei der Namengebung an einem Pariser Vorbild orientierte und sich «Motocab-Services» – «cabs» sind Taxis auf Englisch – nennen wollte. Weltweit war der Name nicht geschützt. Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 15/2009; das Heft kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang…
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