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BP von Valencia (F)
09.11.09 17:39

Formbestätigung

Beim letzten 250er-Rennen der Geschichte verpasste Thomas Lüthi seinen ersten Podestplatz der Saison um lediglich 0,015 Sekunden. Der Aufwärtstrend hält an. Text: Tobias Kloetzli - Bild: Reinhold Trescher

War es der Verzicht auf den Aufstieg in die MotoGP-Klasse, der den gröbsten Druck von Thomas Lüthi nahm, oder eher der Ärger über die Aufnahme von Mattia Pasini in die Caffè-Latte-Teamstruktur? Unzählige andere Gründe, aus dem privaten und geschäftlichen Umfeld, kommen als Auslöser für die positive Entwicklung in Frage. Fest steht: Lüthi hat den Knopf aufgemacht! Nach seiner sensationellen Aufholjagd und Platz 4 in Malaysia trumpfte der Emmentaler auch auf der von ihm nicht sonderlich geliebten Piste von Valencia auf und holte sich in einem sensationellen Schlussspurt zum krönenden Saisonabschluss beinahe noch den ersten Podestplatz der Saison.

Bereits im Qualifying hatte es für Lüthi gut angefangen: Der Aprilia-Pilot kämpfte mit den besten Fahrern um den Einzug in die erste Startreihe, klassierte sich als Sechster, verlor aber nur wenig auf die Spitze. Da sich Pole Setter Alex Debon am Samstag verletzte und auf den Start verzichten musste, rückte Lüthi fürs Rennen vom Sonntag gar noch auf Startplatz 5 nach.

Blitzstart und Schwierigkeiten
Lüthi gelang ein optimaler Einstieg ins Rennen, er reihte sich am Ende der Startgeraden direkt hinter Leader Hector Barbera als Zweiter ein, wurde aber in den ersten Runden wieder bis auf Platz 9 durchgereicht. Lüthi: «Wegen des vollen Benzintanks hatte ich Mühe. Mir drückte es ständig das Vorderrad weg.» Doch die Erleichterung folgte, und der Ex-Weltmeister wurde den aufgekeimten Hoffnungen gerecht: Nach den etwas zähen ersten Runden, in denen er zehn Sekunden auf die Spitze verloren hatte, ging er wieder unbeschwerter ans Werk, fand ein gutes Gefühl und startete eine tolle Aufholjagd. Drei Runden vor dem Ziel lag er mit drei Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Raffaele de Rosa an vierter Stelle. Lüthi: «Mein Ziel war ja, den sechsten Platz in der WM zu verteidigen, und de Rosa lag dort knapp hinter mir, also sagte ich mir: Alles oder nichts!» Nach einem sensationellen Schlussspurt mit den schnellsten Runden im Feld schloss er auf und war in der letzten Kurve am Hinterrad von de Rosa ...

Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 23/2009 das ab 11. November 2009 am Kiosk erhältlich ist.
MOTO SPORT SCHWEIZ kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang…


 
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