Menschen und Politik

FMS - Neuer alter Präsident

Und sie bewegt sich doch

04.03.2015 12:05 (jm/po)

Sieben Jahre sind vergangen seit dem haarscharfen Vorbeischrammen am Untergang, als anlässlich der ausserordentlichen GV in Olten der gesamte Vorstand in die Wüste geschickt wurde.


Das neue Zentralkomitee: (v. links) Peter Frei (Sicherheit), Boris Boetzel (GPK), Walter Wobmann (Präsi), Patrick Koenig (Revisor), Claude Clément (Vizepräsi, Sport), Andrea Läderach (Geschäftsführerin), Michael Baechler (neu) und Lester Smith (neu). (Foto: Roger Lohrer)

Allen voran der Streithahn, Präsident Dubosson – der bereits den verhassten FMS-Direktor «Ätzi» Fred Aebi und sein Genfer Filz geschasst hatte wie einst Gorbatschov die grauen Eminenzen der Sowjetunion. Damals verdankte unser offizieller Sportverband der Intervention von Alt-Präsident Luigi Brenni überhaupt das Überleben, stand doch die Auflösung wegen drohenden Bankrotts bereits auf der Tagesordnung.

 

Nun sitzen wir im tief verschneiten Couvet im neuenburgischen Val-de-Travers – auch Schweizer Sibirien genannt (wegen der Kälte, nicht als Andeutung an sowjetische Machenschaften...) – an der heurigen GV einer jung-dynamischen FMS, im Jahr 01 nach der letztjährigen pompösen 100-Jahre-Feier von Lyss. Präsident Walter Wobmann, unser aller Verteidiger und heisser Verfechter der Töfffahrer-Rechte im Nationalrat, ist bereits seit zwei Amtsperioden, sprich acht Jahren, im Amt. Und von Müdigkeit keine Spur, trotz etwa 60 Teilnahmen an töffspezifischen politischen Sitzungen alleine im letzten Jahr. Klar wird er einstimmig wiedergewählt, seine rechte Hand, Vizepräsident Claude Clément (Sportchef) ebenfalls, sowie der weiter zur Verfügung stehende Peter Frei (Verkehrssicherheit). Tourenchef Ernst Gamper, einst 2008 Präsident der ersten Stunde nach dem Oltener Kollaps, tritt ab, Gasser (vorübergehendes Mitglied als Hauptorganisator der Lyss-Jubiläumsfeier) ebenfalls; beide werden von den neuen Kandidaten Michael Baechler (FR, 32) und Lester Smith (JU, 56) einstimmig ersetzt.

 

Ja, wie damals Galileo Galilei sind auch wir überzeugt, dass sich die FMS weiter bewegen wird, offener denn je, dank Kontaktsuche und Kollaboration mit allen – auch früher befeindeten – Verbänden, Ämtern, usw. Zum gemeinsamen Kampf für unsere schönste Form der Freiheit: das Töff-Fahren!

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