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Harter Franken – hartes Business

In der Schweiz zum Händler? Jetzt erst recht!

18.03.2015 00:00 (hp/br)

Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses haben die Importeure und Händler reagiert, um das Geschäft nicht an den ausländischen Detailhandel zu verlieren. Nun sind Motorräder in der Schweiz so günstig wie nie. Darum ist jetzt der allerbeste Moment für einen neuen Töff.


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Privatmarkt teilweise unschlüssig

Auf unsere Anfrage hin verglich motoricardo.ch die Zahlen von Anfang Februar mit jenen vor dem SNB-Entscheid. Marcel Stocker, Managing Director motoricardo. ch: «Der Durchschnittspreis aller als Anzeige angebotenen Motorräder ist 7 % tiefer als vor dem SNB-Entscheid. Ich gehe schon davon aus, dass die Wechselkursfreigabe ein gewichtiger Faktor bei diesem Trend ist. Bei den Auktionen, also den direkt messbaren Verkäufen, sehe ich keinen Rückgang. Die davon betroffenen eher günstigen Motorräder sind aber wohl auch weniger vom Preisrutsch betroffen. Die Kontaktanfragen auf Kleinanzeigen gingen aber tatsächlich um rund 10 % zurück, verglichen mit dem Vorjahr, während die Besucherzahlen aber sogar steigen. Das Interesse am Motorrad und die Vorfreude auf die Saison sind also da – aber das aktuelle Wetter macht wohl einfach keine Lust auf eine konkrete Probefahrt.»

Teil 1
In der Schweiz zum Händler? Jetzt erst recht!
Teil 2
Für die einen schlimm, für die anderen schlimmer

Teil 3
Hätte man ...
Teil 4
Zweiradbranche stellt sich der Herausforderung
Teil 5
Auch der Kunde ist betroffen
Teil 6
Optimistisch in die Zukunft
Teil 7
Privatmarkt teilweise unschlüssig

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