Menschen und Politik

Médecins Sans Frontières im Kongo

Motorräder ohne Grenzen

16.04.2015 00:00 (Pau Miranda/br)

Ein Netzwerk an Motorradfahrern unterstützt Médecins Sans Frontières/ Ärzte ohne Grenzen (MSF) dabei, Menschen in entlegenen Gebieten des Kongo zu erreichen. Ob beim Transport von Kranken oder bei der Unterstützung von Impfkampagnen – die Biker scheuen keine Herausforderung.


Die Motorräder sind ein wichtigerBestandteil der Médecins SansFrontières im Kongo. (Für mehr Bilder klicken)

Médecins Sans Frontières MSF

AKTIVITÄTEN VON MSF IM KONGO

Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF) ist seit 1981 in der Demokratischen Republik Kongo tätig und betreibt eine Vielzahl von Nothilfeprogrammen, darunter Kriegschirurgie und primäre Gesundheitsversorgung in Gesundheitszentren und Spitälern. Zudem reagiert MSF auf Krankheitsausbrüche, bekämpft die Schlafkrankheit, betreut HIV-/Aids-Patienten und betreibt Projekte im Bereich der Gesundheit von Mutter und Kind. Die Mehrheit der Bevölkerung im Osten des Kongo lebt in abgelegenen Dörfern und hat keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Es ist daher stets eine grosse Herausforderung, bis zu den entlegensten Dörfern zu gelangen. Im konfliktreichen Gebiet von Minova haben Teams von MSF alleine im Jahr 2014 über 282 000 Konsultationen durchgeführt.

Médecins Sans Frontières ist eine unabhängige medizinische Hilfsorganisation. MSF hilft Menschen in Not, Opfern von Naturkatastrophen sowie von bewaffneten Konflikten – ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, religiösen oder politischen Überzeugung oder ihres Geschlechts. 89 % der Spendengelder kommen dem sozialen Auftrag und Projekten zugute, 9 % werden für die Verwaltung, Mittelbeschaffung und Kommunikation ausgegeben. 1999 erhielt MSF den Friedensnobelpreis. www.msf.ch

Teil 1
Motorräder ohne Grenzen
Teil 2
Nur ein Arzt auf 10 000 Menschen

Teil 3
Geburt auf dem Weg ins Spital
Teil 4
Der Töff ist oft das einzige Transportmittel
Teil 5
Über den Autor
Teil 6
Médecins Sans Frontières MSF

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