Menschen und Politik

Peugeot Triporteur von Seiler Martin Benz

Der fahrende Marktstand

28.06.2015 00:00 (gö/br)

Seine Einmannbude ist 100 Meter lang und drei Meter breit. Zum Hinund Herfahren benutzt der Seiler Martin Benz gelegentlich ein Trotti. Zum Warenmarkt aber fährt er mit seinem Peugeot Triporteur von 1951.


Der Marktfahrer Martin Benzund sein Peugeot Triporteur,Baujahr 1951 (Für mehr Bilder klicken)

Der lange, niedrige Holzbau, unscheinbar verschachtelt in einem Winterthurer Wohnquartier, zieht einen magisch an. So erging es auch Martin Benz. Der gelernte Zimmermann wollte ursprünglich Bauleiter werden. Doch das Ambiente der alten Seilerei, der spezielle Geruch von Flachs, einfach das ganze Drum und Dran hat ihn dermassen fasziniert, dass er ein halbes Jahr nach Abschluss seiner Bauleiterausbildung die finanziell sicheren Zukunftspläne verwarf und nochmals zum Praktikant wurde.

 

Teil 1
Der fahrende Marktstand
Teil 2
Lehrling mit Auflagen

Teil 3
Ein Geschäftsauto ist ihm zu langweilig
Teil 4
Erste Versuche als Schrauber schlugen fehl
Teil 5
Ungewollt zum Marktstand gekommen
Teil 6
Ohne Mitgliedschaft keine Prospekte
Teil 7
Verboten und von der Kette grad bestraft
Teil 8
Steckbrief MARTIN BENZ

««zurück