Menschen und Politik

Peugeot Triporteur von Seiler Martin Benz

Der fahrende Marktstand

28.06.2015 00:00 (gö/br)

Seine Einmannbude ist 100 Meter lang und drei Meter breit. Zum Hinund Herfahren benutzt der Seiler Martin Benz gelegentlich ein Trotti. Zum Warenmarkt aber fährt er mit seinem Peugeot Triporteur von 1951.


Der Marktfahrer Martin Benzund sein Peugeot Triporteur,Baujahr 1951 (Für mehr Bilder klicken)

Steckbrief MARTIN BENZ

Der heute 44-jährige Martin Benz fuhr wie alle guten Jungs zuerst Mofa und machte direkt nach dem Autozettel die 125er-Prüfung. «Alle meine Kollegen hatten schnelle Zweitakter, nur ich fuhr eine Viertakt-Honda und war immer der Lahmste», erinnert er sich an seine Jugendzeit. «Trotzdem unternahm ich alles mit dem Töff. Ich fuhr damit zur Arbeit, mit der Bundfaltenhose unter dem Leder zum Tanz oder auch mal ins Tessin oder nach Frankreich», beschreibt er die aufregende Jugendzeit. Danach ritt er eine Yamaha XT 600 ins Elend, ehe er sich eine 1500er-Kawasaki VN zulegte. Heute fährt er ein Dnepr-Gespann und den Peugeot Triporteur. Seit 1998 ist er verheiratet mit Sandra, die ebenfalls seit 18 auf dem Töff ist. Zur Prüfung trat sie zum Erstaunen der Experten mit seinem 1500er-Kawa Chopper an. Sie haben zusammen drei Buben (Arno 16, Enea 12 und Siro 10).

Teil 1
Der fahrende Marktstand
Teil 2
Lehrling mit Auflagen

Teil 3
Ein Geschäftsauto ist ihm zu langweilig
Teil 4
Erste Versuche als Schrauber schlugen fehl
Teil 5
Ungewollt zum Marktstand gekommen
Teil 6
Ohne Mitgliedschaft keine Prospekte
Teil 7
Verboten und von der Kette grad bestraft
Teil 8
Steckbrief MARTIN BENZ

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