Menschen und Politik

Young Guns Speed Shop

Fabilas of Arabia

09.08.2015 00:00 (Witzig/br)

Was Fabian Witzig und Nik Heer, besser bekannt als Young Guns, im Nachgang der Swiss-Custom erlebten, mutet an wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht.


Das letzte Bild mit Fabilas: Fabian Witzig(l.) und Aramis Navarro. (Für mehr Bilder klicken)

Ein unbeschreibliches Gefühl

Am letzten Tag der Messe, es war Sonntagabend, diskutierte ich mit Danny, wie wir die Fabilas zurück in die Kiste packen sollten. Räder abschrauben, Auspuff wieder weg etc. Dabei wurde gerade verkündet, wer den Bike Build Off gewonnen hatte. In diesem Moment erhielt ich einen Anruf, dass jemand unser Motorrad kaufen wollte. Sofort marschierte ich zur Fabilas. Da stand der gut angezogene Yousuf und begutachtete unser Baby. Wir diskutierten über alle selbst hergestellten Teile und die fehlende Antriebskette. Im Gespräch merkte ich, dass er die Fabilas unbedingt haben wollte. Nach einer kurzen Preisverhandlung hatte ich den Zuschlag. Das Gefühl war unbeschreiblich – ich hatte gerade für viel Geld mein erstes Motorrad verkauft! Somit musste die Fabilas gar nicht wieder zurück in die Kiste. Der Käufer wollte auf keinen Fall, dass die AJS das Land wieder verliess. Ich liess also unser Motorrad auf der Messe stehen, ohne unterzeichneten Kaufvertrag. Zum Glück kümmerte sich Mario Kyprianides, ein ortsansässiger Custombike-Builder, der auch schon an der Swiss- Custom in der Schweiz war, um die Fabilas und brachte sie in eine lokale Werkstatt. Es war schon ein ungutes Gefühl, die AJS ohne einen Gegenwert auf einem anderen Kontinent zurückzulassen.

 

Teil 1
Fabilas of Arabia
Teil 2
Kein Feierabendbier in den Emiraten unter 21

Teil 3
Gross, viel Chrom und knallige Farben
Teil 4
Ein unbeschreibliches Gefühl
Teil 5
Erneute Reise in die Emirate
Teil 6
Erschwerte Schrauber-Bedingungen
Teil 7
Nik Heer in der Live Lounge

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