Ratgeber

Das Motorfahrrad_Mofa_Töffli

Freiheitsmaschine

28.03.2015 00:00 (Kohler/br)

Längst werden sie nicht mehr belächelt, sondern sind anerkannt als das, was sie einst waren: als Maschinen, die ihre Fahrer in die Freiheit beförderten.


Gang rausschnippen und im Leerlaufzu Tale rauschen – was für ein Gefühlvon Freiheit und Abenteuer! (Für mehr Bilder klicken)

Das Mofa, amtsdeutsch Motorfahrrad, helvetisch Töffli, war ein typisches Schweizer Fahrzeug, das dem Zeitgeist der 60er- und 70er-Jahre entsprach. Es ist nicht zu verwechseln mit dem deutschen Mofa oder Mokick. Es durfte – im Gegensatz zum richtigen Motorrad – über keinerlei Federung verfügen, 40 kg wiegen, und der Motor durfte maximal 50 cm3 haben. All das definierte der Bundesrat am 15. November 1960 höchstpersönlich. Die Höchstgeschwindigkeit war auf 30 km / h reduziert, zwei Gänge waren erlaubt, und anstelle von Fussrasten musste es mindestens 150 mm lange Tretpedalen haben – darum das leidige Suffix «-fahrrad». Aber man durfte es ab dem 14. Geburtstag fahren. Und so eroberte es die Herzen der Schweizer Teenies.

 

Teil 1
Freiheitsmaschine
Teil 2
Stetig weniger Töffli auf den Strassen

Teil 3
Mehr als ein Gebrauchsfahrzeug
Teil 4
Den Schatz auf dem Gepäckträger
Teil 5
Easy Rider in der Schweizer Provinz
Teil 6
Grüne Dumpfbacken als Mofa-Ausrotter

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