Ratgeber

Flat Track Riding

Die Magie der Kreiselkräfte

25.05.2015 00:00 (ff/br)

Flat Track Riding ist nicht nur bei den MotoGP-Profis angesagt. Auch dem Normalfahrer kann es viel Spass bereiten, verbunden mit der Möglichkeit, sein Können auf dem Motorrad zu perfektionieren.


Jan-Willem Jansen hält seineKTM Street Tracker gekonnt im Drift. (Für mehr Bilder klicken)

Ursprünge in den USA

Doch zurück zum Sport. Eine der ältesten Kategorien des Motorradrennsports ist Flat Track Racing. Die Wurzeln davon finden sich in Amerika, als nach dem Zweiten Weltkrieg waghalsige Rennfahrer begannen, ihre Maschinen seitwärts driftend um die Kurven zu jagen, wenige Zentimeter voneinander entfernt, mit atemberaubenden Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h. Dabei sorgten ununterbrochene Überholmanöver für ein einzigartiges Spektakel und zogen die Zuschauer in Bann. Heute werden in der amerikanischen AMA (American Motorcycle Association) Flat-Track-Meisterschaften nach wie in zahlreichen Wettbewerben auf Ovalkursen von 400 oder 1600 m Länge ausgetragen, wobei für die Short Tracks üblicherweise einzylindrige Bikes eingesetzt werden.

Als bedeutendster Verfechter der Szene gilt der dreifache Grand-Prix-Weltmeister Kenny Roberts, der in Amerika bereits in den Siebzigerjahren eine eigene Ranch mit privater Strecke unterhielt und immer wieder Rennfahrerkollegen, darunter auch den Schweizer Jacques Cornu, zu sich einlud, um den Freuden des Schräglagenfahrens zu frönen. Auch heutige Top-GP-Fahrer wie Rossi, Jorge Lorenzo oder Marquez sind der Sache ebenfalls verfallen und lassen auf ihren eigenen Dirt-Track-Strecken die Sau raus und feilen an ihrem Fahrkönnen bis zur Perfektion.

 

Teil 1
Die Magie der Kreiselkräfte
Teil 2
Gezieltes Rutschen will geübt sein

Teil 3
Ursprünge in den USA
Teil 4
Der fliegende Höllander
Teil 5
Ein Oval im bernischen Roggwil

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