Roller

Peugeot Django 125

Blick zurück in die gute, alte Zeit

13.06.2015 00:00 (jm/br)

Django steht für einen Western- Banditen, aber auch für einen virtuosen Jazz-Gitarristen (1910 bis 1943). Der pfiffige Peugeot-Scooter mit Retro-Charme gemahnt eher an Letzteren, so harmonisch swingt es sich damit durchs Land.


Beides zeitlose Zeugen einer Weltanschauung: Die römische Arena von Avenches und der gallische PeugeotDjango (Für mehr Bilder klicken)

«Damit das Fahren Freude macht»

Die Sitzposition auf dem recht tiefen Sattel (77 cm über Meer ... äh: über Teer), die breite, flache Fussablage und der extrem ruhige Motorlauf machen jede Fahrt auf Anhieb zum Genuss. Die Blinkertaste links ist eine Spur weit vom Lenkergriff entfernt und verlangt eine Verrenkung der Hand, doch die Hebel der Kombibremse liegen gut zur Hand und der benötigte Kraftaufwand ist gering. Das Motörchen surrt seidenweich, total vibrationsfrei, das Landstrassentempo wird relativ rasch erreicht – man fährt spielend im Verkehr mit –, doch für die Autobahn reicht es nicht ganz zum erlaubten Minimalisten- Maximum. Der grösste Trumpf – nebst dem tollen Aussehen – ist der Federungskomfort. Sagenhaft! Da, wo am selben Tag mit anderen Fabrikaten sowohl Schläge in den Händen wie deftiges Zusammenstauchen der Wirbelsäule (Bahnübergang, Schlaglöcher) kassiert wurden, flutschte Django, übertrieben gesagt, wie auf einem Luftkissen drüber hinweg.

Als wollten die Peugeot-Techniker uns nicht aus der Traumfahrt wecken ...

 

Teil 1
Blick zurück in die gute, alte Zeit
Teil 2
Die Retro-Welle: nicht nur Auto und Töff

Teil 3
Nicht für die Rennstrecke ...
Teil 4
«Damit das Fahren Freude macht»
Teil 5
Technische Daten

««zurück