Sport

Strassen-SM Hockenheim (D)

Bestätigung im Finale

20.09.2011 16:14 (tk)

Die SM-Leader Sébastien Suchet (STK 600) und Horst Saiger (STK 1000) vergoldeten ihre Meistertitel im Finale mit Doppelsiegen.  


Sébastien Suchet liess seinem Verfolger keine Chance und räumte den 600er-Titel sicher ab. Bild Roger Lohrer

Nach sechs Siegen in Folge reiste der 20-jährige Sébastien Suchet (Honda) mit einem komfortablen Vorsprung von 40 Punkten zum Saisonfinale in ­Hockenheim (D). Dort bekam es der Lausanner aber nicht nur mit seinem Hauptkonkurrenten Chris Burri (Kawasaki) zu tun, sondern musste sich im fast 40-köpfigen Fahrerfeld mit knapp 30 Schweizern behaupten. Grund für dieses in der SM ungewöhnlich grosse Startfeld war das eine Woche später gleichenorts ausgetragene IDM-Finale, weshalb viele Fahrer aus der IDM und dem R6-Cup die SM-Läufe als Training nutzten.
 

So war es denn auch der ehemalige Schweizer Meister und derzeitige IDM-Fünfte Roman Raschle (Kawasaki), der sich die Pole Position sicherte, während sich Suchet hinter den Gastpiloten mit Startplatz 7 in der zweiten Reihe begnügen musste. Konkurrent Burri wurde gar in Reihe 3 auf Startplatz 12 verwiesen. Suchet: «In diesem Feld kann man viel lernen. Doch im ersten Rennen versuche ich, mich aus den Scharmützeln rauszuhalten und den Titel zu sichern.» Sein letzter Titelkonkurrent Burri hatte keine andere Wahl, als alles zu geben und auf ein Problem von Suchet zu hoffen.


In Lauf 1 zogen wie zu erwarten sechs IDM-Piloten vorne weg, während sich Suchet auf Rang 7 abschütteln liess. Burri liess unterdessen nichts unversucht, den Anschluss zu Suchet herzustellen, konnte die Lücke in der Schlussphase schlies­sen und setzte zur finalen Attacke an. In der vorletzten Kurve musste der 22-jährige Luzerner aber von Glück reden, dass er einen Hinterradrutscher retten ­konnte, und musste sich in der Folge in der SM-Wertung mit Rang 2, nur gerade 0,8 Sekunden hinter dem Sieger und damit neuen Schweizer Meister Sébastien, begnügen. Burri: «Ich mag Sébastien den Titel von Herzen gönnen, er ist ein sehr fairer Fahrer. Die unzähligen Zweikämpfe in dieser Saison haben enorm Spass gemacht. Natürlich war nach Platz 2 im vergangenen Jahr der ­Titel mein Ziel, angesichts der vielen spannenden Rennen bin ich mit dem Verlauf der Saison aber dennoch zufrieden.»


Sébastien Suchet: Nach dem Titel ist Spass angesagt
Suchet freute sich: «Der Druck ist weg, der Titel gesichert, jetzt geht es nur noch darum, Spass zu haben.» So liess es sich der Romand nicht nehmen, in Lauf 2 ganz vorne mit den IDM-Cracks mitzumischen...

Den ausführlichen Bericht lest ihr in MOTO SPORT SCHWEIZ 19/2011, das ab 22. September 2011 am Kiosk erhältlich ist. MOTO SPORT SCHWEIZ kann selbstverständlich auch online abonniert werden. Hier lang
 
 

 

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