Test und Technik

Harley-Davidson LiveWire

Harley-Davidson unter Strom

15.08.2015 00:00 (hs/br)

LiveWire nennt Harley-Davidson sein Elektro- Konzeptbike, von dem ca. 40 Stück gebaut wurden. Damit ist man auf grosser Reise um den Globus und sammelt Meinungen und Eindrücke. Die Einladung, am Potenziometer zu drehen, habe ich natürlich liebend gerne angenommen.


Ein optischer Leckerbissen,worin Innovation undklassisches Bike-Designgelungen vereint wurden,doch bis jetzt ist alles nur einKonzept. (Für mehr Bilder klicken)

Volles Drehmoment aus dem Stand

heisst es, aber da habe ich zu Unrecht Angst, denn ganz sanft setzt sich die LiveWire in Bewegung. Das sind aber nicht die vollen 70 Nm und 74 PS aus der Lithiumionen-Batterie, die hier vom Start weg zur Verfügung stehen: Nichts von durchdrehendem Hinterrad, wie ich es in einem amerikanischen Testbericht gelesen hatte. Dort stand ja auch was von einem Power- Modus, der anscheinend für uns nicht freigeschaltet ist. Sagen wir mal, sie ist sehr benutzerfreundlich, die Leistung ist perfekt zu dosieren. Auch wenn man langsam zur Kreuzung rollt oder nach einer Bremsung leicht wieder aufs «Gas» geht und mit Schrittgeschwindigkeit weiterfährt: Es gibt keinen einzigen Ruckler – hier hat Harley-Davidson seine Aufgabe schon mal mit Bravour erledigt, wenn es auch sehr niedergeregelt losgeht. Die für die LiveWire angegebenen vier Sekunden von 0 auf 100 km/h werden so wohl nicht erreichbar sein, doch wenn sie einmal rollt, dann zieht sie gut durch. Bei 150 km/h wird elektronisch (wie auch sonst) abgeregelt. Die durchschnittliche Reichweite liegt momentan bei 85 km, bei zügigen Autobahnetappen wird wohl eher schon nach 60 km Schluss sein.

 

Teil 1
Harley-Davidson unter Strom
Teil 2
Ergonomieüberraschung

Teil 3
Volles Drehmoment aus dem Stand
Teil 4
Sound-Engineering
Teil 5
Sie bremst und fährt …
Teil 6
Wann kommt die LiveWire?
Teil 7
Meine Meinung

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