Test und Technik

MV Agusta Stradale 800

Wenn Barockengel fliegen

04.09.2015 00:00 (hp/br)

«Fahren ist in erster Linie Gefühlssache », haucht mir der Prospekt der MV Agusta Stradale 800 ins Ohr. Wenn das so ist, dann muss ich mich ja gar nicht dafür schämen, dass ich mich in ein Motorrad verknallt habe.


Mit seiner Geliebtendurchbrennen wie einstRobin Hood mit LadyMarianne in den Wäldernvon Sherwood: die Natur,die Stradale und ich. (Für mehr Bilder klicken)

Wer mich in Begleitung auf der Strasse sieht, mag den Eindruck erhalten, dass ich eine Schwäche für Japanerinnen habe. Dieser Eindruck ist nicht falsch. Ich schätze ihre Tugenden, für die sie bekannt sind: Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Unkompliziertheit. Sie sind stets gepflegt, gelegentlich sogar hübsch, aber zugleich pflegeleicht und bescheiden. Sie haben einen Sinn fürs Praktische und zicken nicht rum. Sie sind, ihrer kulturellen Herkunft entsprechend, stets bemüht, nicht zu enttäuschen, sondern glücklich zu machen. Und sie sind keine «Golddigger», das heisst, sie nehmen mich nicht aus. Eigentlich könnte man an dieser Stelle «Happy End» schreiben, und ich reite mit ihnen gemeinsam in den Sonnenuntergang.

Doch wie das eben so ist mit den Vernunftsehen: Statistisch gesehen halten sie zwar am längsten, und in jeder Hinsicht sind sie die beste Wahl. Aber sie sind unvollkommen, denn etwas fehlt. Was es ist, bleibt so lange unbemerkt, bis man jemandem begegnet, der einem dies durch seine blosse Erscheinung bewusst macht. Und genau das ist mir passiert, als ich bei TMR Factory in Remigen AG mein neues Date abholte: Ich habe mich in eine Italienerin verknallt.

 

Teil 1
Wenn Barockengel fliegen
Teil 2
Liebe auf den ersten Blick ist oberflächlich – na und?

Teil 3
Schönheit liegt in der Familie
Teil 4
Meine Meinung
Teil 5
Technische Daten

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