Test und Technik

Yamaha XV 950 Racer

Die mit dem Wolfspelz tanzt

23.10.2015 10:08 (hp/br)

Einen Einstiegs-Cafe-Racer ab Stange – das bietet Yamaha seit Kurzem mit der XV 950 Racer, einem Derivat der beliebten XV 950 (R). Auch wenn sie rassig aussieht und Racer heisst, ist das Solobike vor allem etwas für gemächlichere Temperamente.


Japan-Cafe-Racer sind angesagt wie nie – Yamahahat mit der XV 950 Racer einen im Angebot, mitdem jeder (und jede) sofort zurechtkommt. (Für mehr Bilder klicken)

Meine Meinung

YAMAHA XV 950 RACER

 

Henrik Petro braucht täglich Benzin und Koffein

Ein gutmütiger V2-Cafe-Racer, fabrikneu – also ohne Mängel und Macken – mit Garantie, ABS und einfachem Handling für rund 10 000 Franken? Yamaha bedient mit der Racer genau diese Nische, wahrscheinlich eine kleine Nische, aber eine mit Sicherheit wachsende. Hardcore- Töffler mögen die XV 950 nicht besonders; sie kritisieren den Plastikanteil, den zu perfekten Motor und die geringe Schräglagenfreiheit. Sie dürften auch ob der Racer die Nase rümpfen. Dabei blenden sie aus, dass dieser Töff entwickelt wurde, um ihn umzubauen, weiterzuentwickeln. So lassen sich die meisten Teile abschrauben und müssen nicht weggeflext werden. 241 Mal liessen sich 2014 Kunden vom Preis-Leistungs-Angebot des Basismodells begeistern. Die Racer wird also bestimmt auch ihre Fans bekommen, die Freude an der klassischen Form mit akurater Technik haben, aber nicht mit Vollgas über den Pass brummen müssen, sondern einfach entspannt die Strasse geniessen – wie das Cruiserfahrer eben so machen.

Alle Testerprofile unter www.motosport.ch/tester.html

Teil 1
Die mit dem Wolfspelz tanzt
Teil 2
Simple, aber hübsche Technik

Teil 3
Technische Daten YAMAHA XV 950 RACER
Teil 4
Meine Meinung

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