Auf Achse

KnastBros Travel - Abenteuer Weltreise

2. Woche: Budapest – Donaudelta

21.05.2016 06:04 (bb/bb)

Berni Roth (28) aus Oberrieden ZH und Kevin Bärtschi (26) aus Frutigen BE sind unterwegs nach Australien. In Woche 2 ihrer Reise schaffen sie es bis zum Donau-Delta.


Unterwegs Richtung Osten (Für mehr Bilder klicken)

Nach der ersten Nacht im Zelt fahren Kevin und Berni weiter nach Budapest. Sie haben vorgängig über Internet ein Hotelzimmer gebucht. So kennen sie auch gleich ihr Ziel; was das Fahren in einer Grossstadt sehr vereinfacht.

 

"Der Verkehr in Budapest ist für ungarische Verhältnisse sehr geordnet. Die Stadt selber gefällt uns sehr, und der Ausgang ist auch nicht zu verachten. Nach zwei Nächten in der Hauptstadt fahren wir weiter Richtung Osten. Wir übernachten zuerst in Tiszafüred auf dem Campingplatz. Die kleine Stadt liegt direkt an einem Fluss. Hier sind wir wieder mal allein auf dem Campingplatz, weil die Saison erst im Sommer startet.

 

Am nächsten Tag geht es weiter nach Hajduszoboslo. Der Ort ist bekannt für sein Thermalbad, das vor allen bei Rentnern beliebt ist. Wir ziehen den Altersdurschnitt um mindestens 30 Jahre hinunter... Weil das Thermalbad nicht sonderlich gut ist, fahren wir am nächsten Tag weiter über die ungarische Grenze nach Rumänien.

 

Die Überquerung der Grenze ist kein Problem und geht relativ flott. Nach den ersten paar Metern merken wir schnell, dass wir wieder in einem anderen Land sind. Hier hat es endlich Kurven; in Ungarn sind wir die meiste Zeit einfach geradeaus gefahren.

Die erste Nacht in Rumänien verbringen wir bei Stephan, dem Besitzer eines kleinen Gasthauses. Er hat uns sehr nett auf Deutsch begrüsst und uns auch gleich auf einen selbst gebrannten Schnaps eingeladen. Man merkt schnell, dass Stephan ein sehr tüchtiger Mann ist: Er hat neben dem Gasthaus mit fünf Zimmern auch einen Campingplatz und arbeitet viel mit Touristen zusammen. Er kann uns auch noch ein paar gute Tipps geben, wohin und wie wir weiterfahren sollen.

 

Nach einer Nacht im Gasthaus geht es auch gleich weiter in die rumänischen Wälder. Um gute Enduro-Strecken zu finden in Rumänien, muss man dem Navi einfach „Geländefahrzeug“ eingeben. So führt der Weg nur über kleine Strassen, und man kann tagelang durch die Wälder fahren. Die Reise geht weiter in Richtung der Transfogaraschen Höhenstrasse, die weltberühmt sein soll.

 

Wir übernachten eine weitere Nacht auf einem Campingplatz, gleich am Anfang dieser Höhenstrasse. Es ist einer der besten Campingplätze, den wir bisher hatten. Hier muss man die Camping-Wiese mit Pferden und andern Vierbeinern teilen. So wird man beim ersten Blick aus dem Zelt am Morgen gleich von einem wiehernden Pferd begrüsst. Also Natur pur! Die berühmte Höhenstrasse ist leider schneebedeckt und immer noch gesperrt. So können wir nur knapp ein Drittel hochfahren und bleiben wieder mal im Schnee stecken. Es ist ja nicht das erste Mal auf unserer Reise…

 

Es geht wieder zurück auf die Hauptstrasse Richtung Osten. Da wir in den letzten Tagen unser finanzielles Budget überschritten haben, müssen wir zum Geldsparen eine Nacht wild campen. Das ist in Rumänien überhaupt kein Problem. Man fährt einfach ein wenig von der Strasse weg in den Wald und stellt dort sein Zelt auf. Und der andere Vorteil beim wild Campen: Man geht früh schlafen und steht auch früh auf. So starten wir bereits um sieben Uhr in der Früh Richtung Donaudelta."

 

Über Berni und Kevin

 

 

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