Menschen und Politik

Motorradfahrer im Ersten Weltkrieg

Als der Töff in den Krieg zog

13.10.2014 00:00 (Kohler/br)

Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Erstmals wurden Motorräder im Krieg eingesetzt. Die englischen und französischen Töffkuriere trugen wesentlich zum Sieg der Alliierten bei.   Text: Thomas Kohler / Bilder: Imperial War Museum, London


Die Felder abgebrannt und zerkarrt, die Bäume einerAllee zerschossene Stümpfe, die Fahrbahn von Rillendurchzogener Matsch: Ein britischer Meldefahrerkämpft sich durch den Schlamm einer vormals baumbestandenenAlleestrasse. Flandern, 1917. (Für mehr Bilder klicken)

1914 war ein heisser Sommer. Die Hitze flimmerte über den Feldern. Wer es sich leisten konnte, verliess die Stadt und verbrachte die Sommermonate auf dem Lande. Was nur wenige ahnten: Es war der letzte Sommer einer glanzvollen Zeit, der letzte Sommer einer friedlichen Welt, eines ganzen Kontinents, dessen Glanzzeit zu Ende gehen würde. Welches Grauen und Elend in den folgenden Monaten und Jahren über die noch sorglosen Menschen, die den Sommerurlaub genossen, hereinbrechen würde, konnte sich damals, im Juli 1914, schlicht niemand vorstellen. Nicht einmal jene Personen, die die kommenden Ereignisse mit grosser Energie seit langer Zeit vorbereitet hatten.

Kriege hatte es immer schon gegeben. Es waren meistens lokale Konflikte, die nach relativ kurzer Zeit beendet waren. Der letzte Krieg, der zuvor in Europa geführt wurde, zwischen Preussen und Frankreich, endete 1871 mit der Niederlage Frankreichs. Elsass-Lothringen wurde deutsch. Damals wurde die französische 5. Armee unter General Bourbaki in der Schweiz interniert.

Kriege waren immer die Hölle für die direkt Betroffenen, aber sie hatten selten ganze Nationen ins Elend gestürzt. Was in den kommenden Jahren geschehen würde, war jedoch viel weitreichender, es war praktisch der Untergang einer Zivilisation, und jene, die das Ausmass der Katastrophe kommen sahen, waren sprachlos.

 

Der verherrlichte Krieg wurde herbeigesehnt

Viel wurde ab dem Jahre 1904 über vergangene und künftige Kriege geschrieben in den Zeitungen, die damals das einzige Massenmedium waren. Patriotische Bilder wurden gemalt, darauf sah man Heere, die sich über die Ebenen bewegten, Soldaten in farbigsten Uniformen, elegante Offiziere mit Federn am Hut und in Begleitung schöner Frauen. Man sah kühne Dragoner auf Pferden mit Waffen, die in der Sonne funkelten. Pompöse Statuen wurden für Fürsten und Militärs errichtet, kriegerische Musik bei ihrer Einweihung aufgeführt. Es war eine Stimmung, die schlechten Romanschriftstellern reichlich Stoff lieferte, am schlimmsten wühlten diese Volksverhetzer im jungen Deutschen Reich die Leute auf. «Der deutsche Mann in Wehr und Waffen» hiess ein Buch, das gut verkauft wurde. In einigen Ländern begann man, einen Krieg herbeizusehnen, wie die Bienen im Bienenstock das Schwärmen erwarten. «Wir brauchen einen reinigenden Krieg ...», schrieb der Schweizer Schriftsteller Konrad Falk 1913.

 

Schweizer Sympathie für den deutschen Kaiser

Der deutsche Kaiser mit seinem bizarren Schnurrbart und seine aufpolierten, hochfahrenden Generäle besuchten die Schweiz im Sommer 1912 bei einem Manöver der Schweizer Armee. Sie wurden von der Bevölkerung begeistert mit Hurra-Rufen empfangen und von hohen Schweizer Offizieren umworben, fast hofiert. In der Westschweiz war man vom deutschen Kaiser weniger begeistert, hier weckte das schneidige Auftreten Antipathie, denn man lebte in Genf eben gefühlsmässig näher bei Paris als bei Bern. Die Regierung in Paris war auch sehr gerne bereit, diese Antipathie gegen die Deutschen zu schüren, wo sie nur konnte.

Im übrigen Europa war die Situation nicht entspannter: In Wien sass ein alter, müder Kaiser als Herr über einen riesigen, immer weniger regierbaren Vielvölkerstaat; seine Frau und sein Sohn waren ermordet worden oder hatten sich das Leben genommen, der Thronfolger war sein Neffe Franz Ferdinand, ein Mann, den niemand mochte, nicht einmal der Kaiser selber.

In Konstantinopel regierte der türkische Sultan Mehmed V. nur noch mit Mühe über das riesige Osmanische Reich, das von den asiatischen Steppen Südrusslands bis ans Rote Meer reichte. Seine afrikanischen Besitztümer Ägypten und Sudan hatte er bereits an die Briten verloren.

Der russische Zar, damals der reichste Mann der Welt, herrschte mit seiner Geheimpolizei über ein unermesslich riesiges Gebiet, dessen Grenzen nicht einmal ihm selber bekannt waren. Seine Untertanen kannten noch die Leibeigenschaft, nur eine hauchdünne Oberklasse hatte Zugang zu Macht und Wissen und pflegte einen französischen Lebensstil.

In London sass King George, ein Sohn Königin Viktorias, im Zentrum des grössten Reiches der Geschichte, des British Empire. Das Empire war immer reicher geworden, indem es Kolonie um Kolonie eroberte und geschickt ausbeutete.

Die «Grande Nation» der Franzosen hatte ganz offensichtlich ihre republikanischen Ideale Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit aufgegeben und sich ebenfalls ohne jede Scham Kolonien gesichert, ihnen gehörte ganz Nord- und grosse Teile Westafrikas. Was noch nicht von den Grossmächten erobert war, teilten sich die Mittelmächte auf: Libyen den Italienern, der Kongo den Belgiern, Namibia und Tansania den Deutschen, das reiche Indonesien den Holländern.

 

Alles bestens – konnte das nicht so bleiben?

So sassen alle die Herrscher in ihren Ländern und hätten es sich und ihren Völkern gut gehen lassen können. Europa im Jahre 1914 war – wenn man etwas Geld hatte – ein guter Platz zum Leben. Die Wirtschaft funktionierte, es gab genug zu essen, die Eisenbahnen machten das Reisen bequem, wer viel Geld hatte, konnte sich eines der frühen Motorräder oder Automobile leisten, die schon ganz ordentlich fuhren. Die Strassen wurden unterhalten und die Grenzen waren offen. In den Städten konnte man alles haben, was die Erde produzierte. Die Kriminalität war so tief wie noch nie. Per Telegraf konnte man sich über Kontinente und Meere hinweg verständigen. Die Wissenschaften machten Riesenschritte. Es wurden viele schöne und kluge Bücher geschrieben und wundervolle Musik komponiert. Europa war kulturell und wissenschaftlich in der Blüte seiner besten Zeit.

Die Historiker sind sich heute, 100 Jahre nach Beginn eines der ganz grossen Dramen der Menschheitsgeschichte, ziemlich einig, was in den Jahren vor 1914 wirklich geschah. Es waren einerseits die in bizarren Aufzügen umherstolzierenden Kaiser (die alle miteinander verwandt waren), die mit dem Feuer spielten, vor allem der geistig unreife und machthungrige Kaiser Wilhelm II. von Deutschland. Hinter der Kriegstreiberei standen aber auch seine untereinander in Konkurrenz stehenden hohen Offiziere, Diplomaten und Politiker. Sie sehnten sich danach, die Waffen, die ihnen von auf Reichtum hoffenden Industriellen angeboten wurden, im Krieg anzuwenden. Sie wollten die Herren Kontinentaleuropas sein, vielleicht sogar das British Empire und seine Kolonien beerben. Sie sahen sich in ihrem Wahn als Sendboten des Schicksals. Kanonendonner war ihre Sprache, Marschmusik ihr Vergnügen, im Gleichschritt marschierende Heere ihre Hoffnung.

Diese Kriegstreiber waren vor allem im Deutschen Reich, aber auch in anderen Ländern zu finden. Sie kannten sich zum Teil persönlich und glichen sich im Grunde genommen: fast durchwegs intelligente, fleissige und fähige Männer mit wirren Tagträumen von Macht und Blut.

 

Irgendeinen Vorwand findet man immer

Die gut funktionierenden Staatsapparate konnten von ihnen leicht für ihre Pläne benutzt werden, die Beamtenhierarchien waren ihnen nur zu gerne zu Diensten. Die Staatskassen waren gefüllt. Aus den damaligen Parlamenten, die grösstenteils aus willfährigen Männern bestanden, war wenig Widerstand zu erwarten. Die einzigen Parlamente, die sich dem Kriegstreiben widersetzen konnten, waren das britische und das französische – und, am Rande, die Schweizer Bundesversammlung.

Ein Unruheherd in Europa war der Balkan, dort gärte es. Die Donaumonarchie Österreich-Ungarn besass, als Erbe des Osmanischen Reiches, grosse Landstriche, bewohnt von Völkern, die ihre Dinge selber regeln wollten. Dass der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau im Juli 1914 eine Reise nach Sarajewo in Bosnien unternahmen, war den Kriegstreibern nur recht. Den serbischen Nationalisten der Organisation «Schwarze Hand» bot sich die Gelegenheit, den Anschlag zu organisieren, der die Donaumonarchie tief treffen würde. Die Schüsse, die aus der Waffe eines serbischen Gymnasiasten abgefeuert wurden und den Thronfolger und seine Frau töteten, waren der beste Vorwand, mit der lange erwarteten Strafexpedition gegen Serbien zu beginnen.

Innert Wochen weitete sich das Feuer zum Flächenbrand aus: Serbien, im Bunde mit Frankreich, Russland und England, stand dem Deutschen Reich, Österreich- Ungarn und Bulgarien gegenüber. 1915 schloss sich Italien den Alliierten an, 1917 ebenso die USA, während sich das Osmanische Reich mit Deutschland und Österreich verbündete.

Die eigentlichen Kriegshandlungen begannen, als am 3. August das deutsche Heer nach dem Plan des Feldmarschalls Alfred von Schlieffen das neutrale Belgien überfiel, um durch Nordfrankreich gegen Paris vorzustossen. Der Krieg endete am 11.11.1918 um 11.00 Uhr mit der vollständigen Niederlage der Mittelmächte Deutschland, Österreich-Ungarn und Bulgarien. 8,5 Millionen Tote und 17 Millionen Verletzte waren zu beklagen. 40 Nationen hatten am Krieg teilgenommen.

Der Krieg von 1914–18 leitete keine neue Ära der Kriegsführung ein. Er begann als Bewegungskrieg und etablierte sich als Stellungskrieg, in dem sich feindliche Heere, eingegraben in Unterstände und Schützengräben, monatelange Stahlgewitter lieferten. Es war der erste mit dem ganzen Potenzial moderner Industrienationen geführ te Krieg: Die perfektionierte Artillerie zerfetzte alles. In den Ebenen Flanderns und Nordfrankreichs, Galiziens und Ostpolens waren die Dörfer nur noch Trümmerhaufen, die Äcker und Wälder glichen Mondlandschaften. Dazu kam der erstmalige Einsatz von Giftgas durch die Deutschen in Ypern (Belgien) im Frühling 1915. Die ersten Panzer, damals noch «Tanks» genannt, wurden von den Briten eingesetzt; sie wurden erst gut 20 Jahre später beim deutschen Angriff auf Polen und Frankreich als moderne Angriffswaffe entscheidend.

Die Armeen setzten erstmals Lastwagen ein, und auch die ersten Motorradkuriere waren unterwegs. Das erste Mal wurden Flugzeuge und Luftschiffe systematisch im Krieg eingesetzt. Die erste je aus der Luft bombardierte Stadt war das belgische Lüttich, am 6. August 1914 wurde es von deutschen Zeppelinen aus bombardiert.

 

Verheerende Selbstüberschätzung: An Weihnachten waren sie nicht wieder zu Hause

Als das deutsche Heer am Morgen des 2. August 1914 in der Stärke von 38 Divisionen (ca. 1,6 Mio. Soldaten) die belgische Grenze überrannte, war sein Plan, innert sechs Wochen Paris in seiner Hand zu haben und Frankreich zur Westprovinz von Gross-Deutschland zu machen.

Der schnelle Vorstoss wurde von der völlig überraschten belgischen Armee kaum gebremst, aber nach den ersten Kämpfen mit der französischen Armee und der British Expeditionary Force, nach der Marneschlacht und der ersten Schlacht von Ypern war es klar, dass es länger dauern würde. Die deutschen Offiziere rechneten ihren Soldaten vor, dass bis Weihnachten 1914 alles vorbei wäre. Aber der Winter kam, und die Einheiten gruben sich in ihre bombensicheren Unterstände ein, die mit Gräben untereinander verbunden waren. Eine praktisch erstarrte Front entstand, die von der Schweizer Grenze bis zum Ärmelkanal reichte. Die hauptsächlichen Anstrengungen der eingegra benen Armeen waren nun, die Nachschublinien zu erhalten sowie schnell und sicher kommunizieren zu können.

 

Motorradkuriere: schnell und sicher

Das Telefon war eine Möglichkeit, aber durch den täglichen Artilleriebeschuss wurden die eingegrabenen Drähte immer wieder unbrauchbar. Funk war bei der deutschen Armee beliebt; Deutschland war in der Elektrotechnik führend. Bei den Alliier-ten war das anders, dort wurden Kuriere und Brieftauben zum schnellsten und sichersten Mittel, um wichtige Nachrichten zu übermitteln. In den Ledertaschen der Motorradkuriere wurden auch die Briefe der Soldaten transportiert – manchmal das letzte Lebenszeichen an ihre Angehörigen.

Die Kuriere waren meist mit Motorrädern unterwegs, manchmal hatten sie auch einen Kasten mit Brieftauben dabei. Es ist ein Fakt, dass die Motorradkuriere der Franzosen und Briten einen wesentlichen Teil zum Sieg der Alliierten beigetragen haben, speziell bei der Marneschlacht. Sie werden aber von der Geschichtsschreibung fast nicht erwähnt. War das Motorrad zu unscheinbar? Sehr wahrscheinlich stand es medienmässig im Schatten von Flugzeug und Panzer. Das Flugzeug war am nützlichsten als Artillerie-Beobachter, doch die draufgängerischen Piloten, die sich spektakuläre Luftkämpfe lieferten, genossen schnell nationalen Ruhm, wie Manfred von Richthofen, genannt «der Rote Baron». Der Auftritt der britischen Tanks an der Westfront war spektakulär, sie wurden zur Superwaffe ihrer Zeit, doch ihr Anteil am Kampfgeschehen war relativ klein und sie konnten die Leistungen der Motorradfahrer bei Weitem nicht erreichen, da sie technisch noch nicht weit genug entwickelt waren. Sie waren hervorragend geeignet, Schützengräben zu überqueren und Schrecken zu verbreiten, das begründete ihren Ruhm.

 

Mit dem Privattöff in den Krieg

Die Motorradfahrer der britischen Armee wurden bis 1917 aus Freiwilligen rekrutiert. Viele der Fahrer rückten, genauso wie ihre Kollegen in anderen Armeen, mit dem eigenen Fahrzeug ein. Sie erhielten eine Entschädigung für das Motorrad, das nun eine Dienstnummer trug. Das Leben als Meldefahrer war je nach Einsatzort sicher angenehmer als das des Infanteristen, dessen Welt aus Schützengräben, feuchten Unterständen und gelegentlichen Angriffen durch Stacheldrahtverhaue bestand. Dabei hatte der Infanterist eine Überlebenschance von knapp 30 %, die des Meldefahrers war wesentlich höher. Das Motorrad des Meldefahrers wurde dem schlammigen Untergrund angepasst. Man schnitt die Schutzbleche zurück, behielt aber die Beinschilder bei. Leder taschen waren mit Werkzeug gefüllt, Reservereifen und Handpumpe wurden, sorgfältig eingewickelt, immer mitgeführt. Reifenpannen waren häufig und mussten sehr schnell behoben werden. Die Armeen bevorzugten Motorräder mit Riemenantrieb, da dieser einfach zu ersetzen war, aber in Regen und Schlamm war Kettenantrieb eindeutig besser.

Motorradkuriere hatten strikte Anweisung, nie schneller als 30 km/h zu fahren, die Militärpolizei war da sehr streng. Nur mit schriftlicher Erlaubnis konnte ein Offizier über dem Grad des Hauptmanns schnellere Fahrt erlauben.

Motorradfahrer waren oft ganz zuvorderst mit dabei. Es gibt Erzählungen von englischen Kurieren, die sich hinter die deutschen Linien verirrt hatten und wieder zurückkamen. Der Motorradkurier Roger West bemerkte beim Rückzug im August 1914 eine Brücke über einen Kanal, die noch intakt war. Zusammen mit einem Leutnant suchten sie Sprengstoff zusammen und konnten, in Sichtweite der anrückenden deutschen Angreifer, die Brücke sprengen und auf dem Töff abhauen. Beide erhielten für diese Aktion das Victoria Cross, die höchste Kiegsauszeichnung des Vereinigten Königreichs.

 

Gefahren wurde, was eben da war

16 000 Motorradkuriere waren im britischen Sektor der Front unterwegs, bei den Franzosen waren es sicher ebenso viele. Man bevorzugte seitengesteuerte Maschinen, da ein Bruch eines Ventilschaftes bei diesen Motoren kein so grosses Desaster anrichten konnte wie bei einem obengesteuerten Motor, wo sicher Kolben und vielleicht auch weitere Teile des Motors unbrauchbar wurden. Rahmenbrüche waren am meisten gefürchtet. Während der Kriegsproduktion arbeiteten weniger gut geschulte Fachleute in den Fabriken, es wurde schlechter gelötet, und so überlebten Motorradrahmen vielfach nur ein paar Kilometer harten Einsatz.

Das grösste Problem aber waren die Magnetzündungen. Die deutsche Firma Bosch war führend in diesem Sektor, und wer konnte, verwendete den Bosch-Magnetzünder. Die Briten und Amerikaner versuchten, diese Magnetzünder nachzubauen, aber sie erreichten, vor allem wegen der Qualität der Wicklungstechnik, nie die Zuverlässigkeit von Bosch. Und ohne Zündmagnet lief kein Motor.

Welche Töff wurden gefahren? Gebaut wurden von den Briten etwa 75 000 Maschinen. Davon waren 30 000 Triumph 3½ HP, 25 000 kamen von Douglas, dazu lieferten Scott und Sunbeam spezielle Modelle. Die Franzosen fuhren eine Vielzahl von Maschinen, darunter auch englische. Bei den Deutschen waren Wanderer-V2 und die 3½-PS-NSU unterwegs, die Amerikaner schworen auf ihre Indians, Harleys und Flying Merkels, die oft als Gespann gefahren wurden. Wie schon erwähnt, waren die Töfffahrer oft ganz zuvorderst: Korporal Ray Holz der US-Army war der erste Yankee, der auf seinem Harley-Gespann am 12.11.1918 in Deutschland einfuhr.

 

Fortsetzung folgt in einer der nächsten Ausgaben.

««zurück
NEU! ePaper hier lesen!

Newsletter abonnieren

* Pflichtfeld