Menschen und Politik

Michi Lindinger - Sattlerin

Firmenstart mit fünf Auf trägen

19.02.2015 00:00 (Göggel/br)

«Jetzt dörfsch dini Sackhaar wachse laa, jetz ghörsch zu öis», so die männlichen Kollegen nach einer steilen Geländeauffahrt in Spanien. Ist Michi Lindinger nicht auf dem Geländetöff, näht sie am liebsten Ledertöffsättel.


Andere schmücken die Wände im luxuriösen Büromit einem Picasso ... (Für mehr Bilder klicken)

Handwerkliches Arbeiten war schon immer ihr Ding. Nach der Schulzeit absolvierte sie eine dreijährige Lehre als Damenschneiderin. «Eine Kollegin aus jener Zeit lernte Sattlerin. Das imponierte mir sehr», erzählt Michi von ihrer damals noch unentdeckten Passion für Leder. Michi nähte in der Schneiderlehre alles: Jupes, Blusen, Hosen, Blazer, einfach alles. Nur keine Töffsachen. «Nei gar nöd. Aber ich war schon immer ein Lederfan. Mit Grauen erinnere ich mich an ein Sidesäumli (feiner Saum aus Seide). Zwei Fädeli hebe und nöd zfescht drucke, susch verchruglet dä Stoff. Oh nei, das willi nüme», ereifert sie sich und lacht schallend.

 

Teil 1
Firmenstart mit fünf Auf trägen
Teil 2
Will nicht auf brotlosem Job aufbauen

Teil 3
Ohne jegliche Erfahrung eine Rennlizenz gelöst
Teil 4
Abhängig sein? Nein danke!
Teil 5
Einmal im Dreck, immer im Dreck
Teil 6
Steckbrief MICHI LINDINGER

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