Menschen und Politik

Harter Franken – hartes Business

In der Schweiz zum Händler? Jetzt erst recht!

18.03.2015 00:00 (hp/br)

Nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses haben die Importeure und Händler reagiert, um das Geschäft nicht an den ausländischen Detailhandel zu verlieren. Nun sind Motorräder in der Schweiz so günstig wie nie. Darum ist jetzt der allerbeste Moment für einen neuen Töff.


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Für die einen schlimm, für die anderen schlimmer

Doch auch bei den künftigen Neufahrzeugen haben nicht alle Importeure denselben Spielraum, wie Pouchon ergänzt: «Mit der Frankenstärkung haben jene, die in Euro einkaufen, den entscheidenden Vorteil und können die Währungsdifferenz weitergeben. Wer in Dollar oder in Yen einkauft, der hat diesen Vorteil ganz bestimmt nicht, obwohl er die Verkaufspreise ebenfalls nach unten korrigieren muss, damit er konkurrenzfähig bleibt. Das sind heikle Situationen und tun keinem Importeur gut.» Müntener weist auf einen weiteren Faktor hin: «Dazu kommt, dass die Margen parallel zu den Preissenkungen verlaufen, ganz im Gegensatz zu den Kosten. Für alle Beteiligten bedeutet dies, deutlich mehr verkaufen zu müssen, um den Ausgleich der geringeren Marge realisieren zu können.»

 

Teil 1
In der Schweiz zum Händler? Jetzt erst recht!
Teil 2
Für die einen schlimm, für die anderen schlimmer

Teil 3
Hätte man ...
Teil 4
Zweiradbranche stellt sich der Herausforderung
Teil 5
Auch der Kunde ist betroffen
Teil 6
Optimistisch in die Zukunft
Teil 7
Privatmarkt teilweise unschlüssig

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