Ratgeber

11. Klausenrennen 2013

Ein Fest der Motoren

02.10.2013 16:04 (Thomas Kohler / br)

Ein ganz besonderer Anlass im Schweizer Motorsportjahr war das ab 1922 durchgeführte, 21 km lange Klausenrennen von Linthal auf den 1948 Meter hohen Klausenpass.

1922 wurde das Albispassrennen, das die Sektion Zürich des ACS jährlich durchführte, von den Behörden verboten. Die einflussreiche Sektion suchte nach einer Alternative. Sie wurde mit der Urner und der Glarner Regierung handelseinig: Eine Bergprüfung für Automobile wurde am 27. August 1922 durchgeführt.

1925 durften das erste Mal Motorräder an den Start. 1993 wurde das Klausenrennen- Memorial vom Journalisten und Rennfahrer Bernhard Brägger ins Leben gerufen. Es etablierte sich in der internationalen Klassikszene sehr schnell als Höhepunkt. Wieder war es der Zauber der «schönsten Passstrasse der Schweizer Alpen», der Fahrer und Zuschauer für drei unvergessliche Tage 1993, 1998, 2002 und 2006 in seinen Bann zog. Und am vergangenen Wochenende wurde das 11. Klausenrennen gestartet. Etwa 30 000 Zuschauer genossen das Schauspiel. 171 Automobile, 5 Elektrofahrzeuge, 5 Threewheeler und 71 Motorräder, mehrheitlich aus der Zeit von vor dem Zweiten Weltkrieg, starteten unter besten Bedingungen. Organisator Fritz Trümpi, Glarner Bauunternehmer, zeigte sich sehr zufrieden. Die Motorradsektion und der Vorstart wurden von den Freunden Alter Motorräder Schweiz FAM unter Präsident Marcel Blöchlinger aus Näfels organisiert. Blöchlinger feierte an diesem Anlass seinen 50. Geburtstag – MSS gratuliert herzlich.

 Bildergalerie hier

Text: Thomas Kohler

Bilder: Stephan Traber

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