Ratgeber

Das Motorfahrrad_Mofa_Töffli

Freiheitsmaschine

28.03.2015 00:00 (Kohler/br)

Längst werden sie nicht mehr belächelt, sondern sind anerkannt als das, was sie einst waren: als Maschinen, die ihre Fahrer in die Freiheit beförderten.


Gang rausschnippen und im Leerlaufzu Tale rauschen – was für ein Gefühlvon Freiheit und Abenteuer! (Für mehr Bilder klicken)

Mehr als ein Gebrauchsfahrzeug

Ersetzte das Mofa der dörflichen Bevölkerung den mühsamen Drahtesel, war es für viele von uns Jungen das Ross zu den kleinen Fluchten. Es war mehr als ein Fahrzeug, es war ein Freund, der einem Distanzen zu überwinden half, die man aus eigener Kraft nicht geschafft hätte. Es war ein Freund, der wenig kostete und der alle Versuche des Schneller-, Schöner- und Bessermachens mit Gelassenheit akzeptierte. Unsere ersten Gehversuche in Mechanik waren oft brachial. Ohne die geringsten Kenntnisse wurden halbverstandene Rezepturen herumgeboten. Man feilte mit primitivstem Werkzeug an Kolben und Überströmkanälen, man montierte Verstelldüsen, Motom-Gabeln, Dreiganggetriebe. Die gelegentliche Polizeikontrolle war penibel und erbarmungslos, stachelte aber den Erfindungsgeist und den Willen zum Widerstand an.

 

Teil 1
Freiheitsmaschine
Teil 2
Stetig weniger Töffli auf den Strassen

Teil 3
Mehr als ein Gebrauchsfahrzeug
Teil 4
Den Schatz auf dem Gepäckträger
Teil 5
Easy Rider in der Schweizer Provinz
Teil 6
Grüne Dumpfbacken als Mofa-Ausrotter

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