Roller

Suzuki Burgman AN 650

Burgherr ... lich

13.11.2013 17:31 (jm/br)

Die Töffsaison ist nun endgültig zu Ende, diejenige der Scooter wird sich auf kurze Innerortsstrecken beschränken. Da der Dauertest-Grossroller Suzuki Burgman AN 650 vornehmlich auf längeren Touren bewegt wurde, ist nun Bilanzzeit (Schlussbericht in MSS 24).


Gross, schwer, alt… alles subjektive und vor allem relative Begriffe (Für mehr Bilder klicken)

Der Burgman hat die ganze Zeit «burgherrlichen » Komfort geboten, wobei in den letzten eiskalten Testtagen die Sitzbankheizung besonderes Lob verdient. Angesichts des immensen Nutzraums unter dem Sattel und im Frontschild gab ich dem Burgman des Öfteren den Vorzug bei unvorbereiteten Töfftouren. Leistungsmässig fährt der Suzuki-Grossroller nicht nur wacker mit dem Verkehr mit, sondern hält ohne Effort und Stress Tempi, die nur im «grossen Kanton» geduldet wären – dies mit souveränen ABS-Bremsen und relativ unbeirrbarer Spurtreue. Es braucht schon deftige Löcher im Belag, um daran zu erinnern, dass man doch einen Scooter reitet, der auf kleineren Rädern rollt als ein echter Töff – und vor allem mit exzellentem Windschutz dank elektrisch in Fahrt einstellbarer Scheibenhöhe.

Einziger Haken: In der 650er-Version ist der Burgman mit 277 kg vollgetankt doch etwas schwer für Innerorts- Wende- oder -Schiebemanöver. Da eignen sich eher die kleinen Brüder AN 400 (217 kg) oder gar – für Damen – der UH 200 (160 kg) besser.

jm

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