Test und Technik

Superbike Kawasaki ZX-10R

The World’s fastest Superbike

26.01.2016 00:00 (Pridmore/br)

Nur zehn Auserlesene durften die schnellste Kawasaki dieses Planeten testen. Für uns griff kein Geringerer als der zweifache US-amerikanische Champion Jason Pridmore an den Lenker von Jonathan Reas Ninja.


Keine Diva – egal in welcher Lage, die Werks-Ninjalässt sich mit spielerischer Leichtigkeit um denfantastischen Rundkurs von Aragon hetzen. (Für mehr Bilder klicken)

Finger weg von der Kupplung

Ungewohnt ist für mich die «auto-blip»-Funktion, sie gibt Zwischengas beim Zurückschalten, dazu regelt die Motorelektronik von Magneti Marelli die Motorbremse. Beim Griff zur Kupplung fragt sich das System dann «What the fuck is going on?» und kann nicht mehr richtig arbeiten. Dass die Elektronik besser arbeitet als ich, wurde mir schnell klar, denn ich kann die Gangwechsel oft nicht spüren, so butterweich flutscht das Getriebe durch die Gänge – gewöhnungsbedürftig, und ich weiss oft nicht, in welchem Gang ich bin. Die Traktionskontrolle arbeitet ähnlich unauffällig und überlässt mir jederzeit die gefühlte Kontrolle übers Hinterrad. Die Brembo- Bremsen sind gut, sehr gut sogar, und ich beschliesse, sie nicht auszureizen, denn man hat mir mehrfach eingetrichtert, das Bike unbeschädigt in die Box zurückzubringen. Handling, Gasannahme und sogar auf der Bremse, diese Ninja ist einfach unglaublich leichtfüssig und «sooo einfach» zu fahren. Alles geht so easy-peasy, dass es eine wahre Freude ist. Meine Sorgen um die Eingewöhnung auf die Power des Motors – vielleicht sogar auf eine aggressive Leistungsabgabe oder ein hartes und ruppiges Racing-Fahrwerk – sind im Nu verflogen.

 

Teil 1
The World’s fastest Superbike
Teil 2
Finger weg von der Kupplung

Teil 3
Wo ist der grösste Unterschied zum Serienbike?
Teil 4
Ein Gegner mehr!
Teil 5
Für MSS im Sattel Jason Pridmore

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